Pedelec Allrounder-E-Bike für den Alltag

Quelle: sp-x 4 min Lesedauer

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Gazelle hat sein neustes Alltags-Pedelec in vielen Details aufgepeppt. Herausgekommen ist ein hochmodernes E-Bike, das seine Sache erfreulich gut macht.

Das „Ultimate C5“ von Gazelle überzeugt mit Qualität und guten Allrounder-Eigenschaften.(Bild:  sp-x/Mario Hommen)
Das „Ultimate C5“ von Gazelle überzeugt mit Qualität und guten Allrounder-Eigenschaften.
(Bild: sp-x/Mario Hommen)

Der Fahrradhersteller Gazelle kann auf eine über 130 Jahre währende Geschichte und fast ebenso lange Tradition im Zweiradbau zurückblicken. Die Marke ist vor allem für Hollandräder bekannt und konzentriert sich mittlerweile stark auf das Pedelec-Business.

Mehrere E-Bike-Modelle hat Gazelle bereits am Start. Bei der zur Saison 2023 auf den neuesten Technikstand gebrachten „Ultimate C5“ zeigt sich, wie sehr sich E-Bikes in ihrer noch jungen Evolution vom klassischen Fahrrad emanzipiert haben und eine fast eigenständige Fahrzeuggattung bildet.

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Für rund 4.000 Euro erhältlich

Mit Diamantrahmen, Speichenrädern und Pedalantrieb wirkt das Ultimate natürlich in erster Linie wie ein Fahrrad. Allerdings fällt es stattlich aus. Einige Details, etwa die Reifen oder das dicke Unterrohr, sind üppiger dimensioniert als bei Fahrrädern üblich. Dem Trend zu schlanken E-Bikes erteilt das Modell damit eine klare Absage. Schön gemacht ist es dennoch.

Rahmen, Lackierung sowie eigentlich alle Anbauteile zeichnen sich durch ein wertiges Finish aus. Grate? Ungleichmäßige Spalte? Klappergeräusche? Fehlanzeige. Beim Ultimate passt alles formschlüssig zueinander. Leitungen und Kabel verlaufen ab dem Steuerrohr durchs Rahmeninnere. Im Wortsinn ein Highlight ist der homogen leuchtende LED-Rücklichtstreifen, der im MIK-Gepäckträger formschön integriert ist.

Bei einem rund 4.000 Euro teuren Bike darf man solche Qualitäten durchaus erwarten, selbstverständlich sind sie allerdings nicht. In all der Harmonie fällt allerdings ein etwas unschönes Detail ins Auge: Die Halterung für das Farbdisplay greift leicht angewinkelt um den sich konisch verjüngenden Lenker, weshalb der Kiox-Computer nicht perfekt rechtwinklig im Zentrum des Geschehens steht. Praktisch hat das freilich keine Nachteile, doch weil man oft auf den feinauflösenden Bildschirm schaut, fällt die dezente Schieflage auf. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau.

80 Kilometer Reichweite

Kiox ist das Stichwort zur Antriebstechnik: Im Zentrum des Geschehens steht der Performance-Line-Mittelmotor von Bosch. Der arbeitet leise, gleichmäßig und kraftvoll. Im Turbomodus macht er das 25 Kilogramm schwere Bike erfreulich leicht und spritzig. In unserem Fall bringt die kleine E-Maschine die strammen 75 Newtonmeter Drehmoment per Riemenantrieb und Fünf-Gang-Nabengetriebe auf die Straße.

Fünf Gänge? Angesichts der E-Unterstützung sind das selbst in hügeligen Gegenden mehr als ausreichend Übersetzungsalternativen. Steigungen lassen sich auf Wunsch auch mit 25 km/h erstürmen. Auf ebener Fläche sind laut Tacho gelegentlich auch 1 oder 2 km/h mehr drin. Viele E-Bikes lassen sich allein mit Muskelkraft auch schneller fahren, das Ultimate verleitet hingegen nicht zum Temporausch jenseits der Motorunterstützung.

Ohne Elektroschub ist das Pedelec zwar fahrbar, doch das wird schnell anstrengend. Angesichts breiter Reifen, Riemenantrieb und einem stolzen Eigengewicht möchte man eigentlich nicht auf E-Unterstützung verzichten. Muss man auch nicht, denn der einfach herausnehmbare 625-Wh-Akku hat uns im verbrauchsintensiven Turbomodus mit einer Ladung fast 80 Kilometer weit getragen.

Integration von Flow-App und Kiox-Display

Das Bosch-Antriebssystem ist auch im Zusammenspiel von Flow-App und Kiox-Display eine gute Wahl. Dank dieser Technik bietet das Pedelec zum Beispiel eine sogenannte Keyless-go-Diebstahlsicherung. Außerdem lassen sich Richtungshinweise der auf dem Smartphone laufenden Navigationssoftware im Bordcomputerdisplay anzeigen.

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