Stellenabbau VW streicht bis 2030 35.000 Stellen, 20.000 Mitarbeiter verzichten freiwillig

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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In Deutschland allein soll bis 2030 jede vierte Stelle wegfallen, hat das Unternehmen Volkswagen bereits im Jahr 2024 verkündet. Dabei soll es möglichst sozialverträglich zugehen. Aktuellen Berichten zufolge seien bereits 20.000 Austritte vertraglich fixiert.

Der ID. EVO von Volkswagen, ein Konzeptauto, das in Shanghai vorgestellt wurde.(Bild:  Volkswagen AG)
Der ID. EVO von Volkswagen, ein Konzeptauto, das in Shanghai vorgestellt wurde.
(Bild: Volkswagen AG)

Die Krise auf dem Automobilmarkt trifft nicht zuletzt neben den Zulieferern auch die großen Hersteller. Bereits im Jahr 2024 wurde vonseiten Volkswagen mitgeteilt, dass man in Deutschland wohl jede vierte Stelle einsparen will, um den Konzern wieder auf die Spur zu bringen und die Kernmarke VW zu sanieren. Das seien rund 35.000 der etwa 130.000 VW-Arbeitsplätze bis zum Jahr 2030. Mehrere Medien, unter anderem der NDR, berichten davon, dass Personalvorstand Gunnar Killian im Rahmen einer Betriebsversammlung in Wolfsburg bestätigte, dass bereits rund 20.000 Firmenaustritte vertraglich fixiert seien.

Aus Unternehmenskreisen, so wird weiterhin berichtet, sei bekannt geworden, dass VW bis zu 400.000 Euro in der Spitze an Mitarbeiter zahlt, die den Konzern verlassen wollen. Dieses Abfindungsprogramm gibt es bislang nur für Jobs in der Verwaltung; es heißt, dass ein solches Programm auch ab Sommer 2026 in der Produktion eingerichtet werden könnte.

„Mit messbaren Fortschritten bei Fabrikkosten in Wolfsburg und dem sozialverträglichen Stellenabbau allein an den sechs deutschen Standorten der Volkswagen AG beschleunigen wir unsere Transformation“, wird Killian zitiert. Man habe allerdings noch viel Arbeit vor sich. In dem Zusammenhang wäre auch eine 4-Tage-Woche ab 2027 „kein abwegiges Szenario“, wird Betriebsrats-Vorsitzende Daniela Cavallo zitiert. Hintergrund ist die Verlagerung der Produktion des Golfs nach Mexiko. Das Werk in Wolfburg soll dann für die Produktion von E-Autos umgebaut werden und es sei möglich, dass in der Zeit dann nicht genug Arbeit anfalle. (sb)

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