VW bläst zum Angriff Volkswagen plant Einstiegsstromer, der nur „rund 20.000 Euro“ kosten soll

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer Betriebsversammlung hat Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen, über die Entwicklungspläne der Marke VW gesprochen und dabei ein Elektroauto-Einstiegsmodell vorgestellt, das im Basispreis gerade einmal rund 20.000 Euro kosten soll. Das Auto wird im März 2025 offiziell vorgestellt.

Neben dem id. 2all will VW einen weiteren kompaten Kleinwagenstromer anbieten, dessen Basispreis bei rund 20.000 Euro liegen soll.(Bild:  Volkswagen AG)
Neben dem id. 2all will VW einen weiteren kompaten Kleinwagenstromer anbieten, dessen Basispreis bei rund 20.000 Euro liegen soll.
(Bild: Volkswagen AG)

Der CEO von Volkswagen, Thomas Schäfer, hat im Rahmen einer Betriebsversammlung am 5. Februar 2025 ein Elektro-Einstiegsmodell der Marke vorgestellt, bei dessen veranschlagtem Basispreis den potenziellen Kunden das Herz höherschlagen dürfte. Denn das E-Einstiegsmodell von VW soll in der Grundversion „rund 20.000 Euro“ kosten, wie Schäfer mitgeteilt hat. Das Modell soll Anfang März 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt werden, die Serienversion-Vorstellung folgt im Jahr 2027. Schäfer dazu: „Ein erschwinglicher, hochwertiger, profitabler E-Volkswagen aus Europa für Europa: Das ist die Champions League des Automobilbaus!“

Neben dem Einstiegsmodell kommt außerdem ab dem Jahr 2026 der ID. 2all in den Handel, ebenfalls ein vollelektrischer Kleinwagen, der zu einem Einstiegspreis von unter 25.000 Euro angeboten wird. Mit dieser Zukunftsausrichtung bekennen sich die Verantwortlichen von Volkswagen, die einige turbulente Monate angekündigter Stellenstreichungen hinter sich haben, klar zum Standort Wolfsburg.  „Das Werk Wolfsburg hat eine klare Zukunftsperspektive. Durch die vereinbarte Verlagerung des Golfs nach Mexiko schaffen wir Platz für moderne Technologien. In Halle 54 werden neue Produktionsverfahren Einzug halten. Wir wollen dort den elektrischen Golf-Nachfolger auf der neuen SSP-Plattform bauen, ebenso den volumenstarken elektrischen T-Roc. Damit machen wir Wolfsburg zur Hauptstadt für unsere neue vollelektrische Kompaktklasse“, so Schäfer.

Dream big, go small

Damit entscheidet sich Volkswagen gezielt, ein wenig am tatsächlichen und weitläufigen Trend vorbei zu entwickeln und ein Kundenfeld zu bedienen, das in den vergangenen Jahren von den Autobauern ziemlich vernachlässigt wurde. Es ist kein Geheimnis, dass der Trend gemäß der Floskel „größer ist besser“ in jüngerer Vergangenheit stark zu SUV-Fahrzeugen und anderen großen Autos gegangen ist.

Kleinwagenserien, ganz gleich, ob mit Verbrennermotor oder elektrischem Antriebsstrang, werden von Autobauern mittlerweile seltener hergestellt oder gar komplett eingestellt, obwohl der Bedarf groß ist. Der Gewinn ist bei kleinen Modellen geringer, doch angesichts unabwendbarer Tatsachen wie Platzmangel in vielen Großstädten, können und wollen sich die meisten Autofahrer kein großes Fahrzeug leisten. Ein Auto zur Verfügung zu haben, erscheint vielen dennoch reizvoll – eine Chance für den in Turbulenzen geratenen Volkswagen-Konzern. Mit einem Stromer-Angebot mit kompakten Maßen in niedrigeren Preisklassen sollte VW theoretisch ein gutes Angebot haben.

Der Plan der Volkswagen-Geschäftsführung sieht bis zum Jahr 2030 vor, dass Volkswagen Pkw ein weltweit technologisch führender Volumenhersteller wird. Das spiegelt sich im kommunizierten Dreiphasenplan wider:

  • Aufholen: Wettbewerbsfähigkeit stärken, indem Kostenstrukturen optimiert und die bestehende Modellpalette gezielt erweitert wird.
  • Angreifen: Neun neue Modelle kommen bis 2027, darunter die Serienversion des ID. 2all für unter 25.000 Euro sowie der Einstiegsstromer für rund 20.000 Euro.
  • Anführen: Volkswagen setzt als technologisch führende Marke im Volumensegment neue Standards und treibt Mobilität weltweit voran.

 (sb)

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