Mobilität Stromausfall sorgt in Paris für Andrang bei Sharing-Mobility-Anbietern
In Paris fuhren am vergangenen Freitag aufgrund eines Stromausfalls zeitweise bis zu acht Metro-Linien überhaupt nicht, auf anderen Strecken war der Verkehr teils stark eingeschränkt. Davon profitierten unter anderem E-Scooter- oder E-Bike-Verleiher und Carsharing-Anbieter.

Paris hatte am vergangenen Freitag (18. Februar) mit einem großflächigen Stromausfall zu kämpfen. Das hatte auch massive Auswirkungen auf das Mobilitätsgeschehen in Frankreichs Hauptstadt. Zeitweise stellten acht Metro-Linien den Betrieb komplett ein, der Rest blieb nur teilweise in Betrieb. Millionen von Menschen waren davon betroffen.
Viele davon stiegen auf andere Optionen um. Unter anderem profitierten Sharing-Mobility-Anbieter, wie nun eine Auswertung des Datenspezialisten Fluctuo zeigt. Besonders Free-Floating-E-Bikes waren gefragt. Laut Fluctuo übertraf die Zahl der Buchungen jener Fahrzeuge am 18. Februar die vom 11. Februar um 216 Prozent. Und das, obwohl es am vergangenen Freitag in Paris regnete.
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Auch andere Sharing-Verkehrsmittel waren stark gefragt. Fluctuo registrierte 74 Prozent mehr E-Scooter-Fahrten als eine Woche zuvor, 45 Prozent mehr E-Moped-Ausleihen und 34 Prozent mehr Carsharing-Aktivitäten. Auch die stationären Leihräder von Velib erfuhren einen Andrang, laut Fluctuo gab es mehr als 160.000 Fahrten, 37 Prozent mehr als am 11. Februar.
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