Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren Stellantis Ventures beteiligt sich an Lidar-Start-Up SteerLight

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Stellantis Ventures, Tochterunternehmen des Autobauers setzt für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren auf die Lidartechnologie von SteerLight. Dazu wurden Investitionen in das Start-Up getätigt. Besonderheit: SteerLight nutzt für die Lidarsensoren Silizium-Photonik-Technologie.

Stellantis setzt auf die Lidar-Technologie von SteerLight und investiert in das Start-Up.(Bild:  Stellantis)
Stellantis setzt auf die Lidar-Technologie von SteerLight und investiert in das Start-Up.
(Bild: Stellantis)

Automatisiertes Fahren ab Level 3 dürfte ohne die Light-Detection-and-Ranging-Technologie (Lidar) kaum realisierbar sein. Doch hohe Kosten, technische Komplexität und lange Markteinführungszeiten machen die Technologie nicht unbedingt attraktiv. Die Technologie von SteerLight könnte das ändern – mit On-Chip-Lidar verspricht das Start-Up eine hohe Erfassungspräzision und Auflösung.

Silizium-Photonik-Technologie

Durch den Einsatz der Silizium-Photonik-Technologie, die ein universelles Halbleitermaterial mit der Geschwindigkeit von Fotos kombiniert, erfasst das SteerLight-Lidar die Umgebung in drei Dimensionen mit höherer Auflösung und Präzision und zu niedrigeren Produktionskosten als die derzeit verfügbaren Systeme. Stellantis verspricht sich dadurch eine bessere Leistung in seinen ADAS/AD-Systemen. „Ein zentraler Aspekt unserer Dare Forward 2030-Initiativen ist die Identifizierung neuer Technologien, die einen erheblichen Mehrwert bieten“, erklärte Ned Curic, Stellantis Chief Engineering & Technology Officer und betonte weiter: „Die Verbesserung des automatisierten Fahrens hat bei Stellantis weiterhin höchste Priorität. Die Arbeit bei SteerLight kann verbesserte und weit verbreitete ADAS-Anwendungen ermöglichen.“

Robust und kostengünstig

SteerLight wurde aus dem französischen Technologiezentrums CEA-Leti ausgegründet. Das Unternehmen nutzt frequenzmoduliertes Dauerstrichlidar (Frequency Modulated Continuous Wave Lidar, FMCW) auf der Grundlage der Silizium-Photonik-Technologie, die das System auf einem Chip unterbringt. Das System ist – da es keine beweglichen Teile gibt – robust und kompakt. Die FMCW-Technologie liefert hochpräzise Tiefen- und Geschwindigkeitsdaten und ist gleichzeitig unempfindlich gegenüber Störungen durch die Umgebung und andere Nutzer.

Investition in neue Technologien

Stellantis Ventures wurde 2022 gegründet, um in neue Technologien und Unternehmen zu investieren, die den Mutterkonzern mit seinen Marken in seinen Entwicklungen unterstützen. Bisher beteiligte man sich an 12 Start-Ups und einen Mobilitätsfond.

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