Konzentration auf das Rüstungsgeschäft Rheinmetall will sich von stagnierendem Automotive-Bereich trennen

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Während der Rüstungsbereich derzeit brummt, schwächelt das Automotive-Geschäft. Daher hat Rheinmetall die Entscheidung getroffen, sich vom schwächelnden Automotive-Business zu verabschieden. Nun trifft das Unternehmen letzte Vorbereitungen für einen entsprechenden Verkauf.

Rheinmetall konzentriert sich in Zukunft auf das florierende Rüstungsgeschäft und stößt das Automotive-Business ab. (Bild:  Rheinmetall)
Rheinmetall konzentriert sich in Zukunft auf das florierende Rüstungsgeschäft und stößt das Automotive-Business ab.
(Bild: Rheinmetall)

Die Rheinmetall-Konzernführung hat mit Vertretern der Betriebsräte aus dem Automotive-Bereich und der IG Metall eine weitreichende Übergangsregelung für die Beschäftigten der Division Power Systems vereinbart. Diese soll aus dem Unternehmen herausgelöst werden. In einem Überleitungstarifvertrag sollen die Arbeitnehmerrechte der Beschäftigten an den deutschen Standorten auch für die Zeit nach dem Übergang ihrer Gesellschaften auf den neuen Eigentümer gesichert werden.

Beschäftigungssicherung für drei Jahre

Nach intensiven Verhandlungen haben beide Seiten jetzt Maßnahmen vereinbart, die unter anderem eine Beschäftigungssicherung und Standortsicherung für einen Zeitraum von drei Jahren für die vom Verkauf betroffenen deutschen Standorte vorsehen und zudem für diesen Zeitraum die Gültigkeit bestehender tariflicher Regelungen absichern. Das bestätigte auch die IG Metall. Nach Ablauf der formellen Erklärungsfrist können beide Vertragspartner den endgültigen Überleitungstarifvertrag Ende Februar unterschreiben. „Rheinmetall steht zu seiner Verantwortung. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, auch ohne bestehende gesetzliche Verpflichtung freiwillig einen Überleitungstarifvertrag mit der IG Metall abzuschließen“, erklärt Dr. Vera Saal, die als CHRO das Personalressort im Rheinmetall-Vorstand verantwortet. „Wir freuen uns über das Verhandlungsergebnis, das allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der vom Verkauf betroffenen deutschen Standorte der Division Power Systems faire Übergangsregelungen bietet: Beschäftigungssicherung, Standortsicherung und Tarifgeltung für drei Jahre. Dieses Ergebnis ist nach dem Verkauf für den Käufer bindend. Für den geplanten Verkauf des Automotive-Bereichs streben wir nach wie vor eine Vertragsunterzeichnung im ersten Quartal 2026 an.“ (se)

(ID:50743279)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung