Elektromobilität PowerCo und QuantumScape wollen Feststoffbatterien industrialisieren

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Die Volkswagen-Batterietochter PowerCo und QuantumScape wollen gemeinsam die Lithium-Metall-Feststofftechnologie von QuantumScape industrialisieren. Darauf haben sich beide Unternehmen geeinigt. In Abhängigkeit vom technologischen Fortschritt und von bestimmten Lizenzzahlungen wird PowerCo serienfähige Batteriezellen auf Basis der Technologie des Batterieherstellers lizensieren.

PowerCo und QuantumScape wollen Feststoffbatterien industrialisieren. Hier im Bild der 24-lagige Prototyp einer Batteriezelle im QuantumScape-Format.(Bild:  QuantumScape)
PowerCo und QuantumScape wollen Feststoffbatterien industrialisieren. Hier im Bild der 24-lagige Prototyp einer Batteriezelle im QuantumScape-Format.
(Bild: QuantumScape)

Im Rahmen der nicht-exklusiven Lizenz kann PowerCo bis zu 40 GWh pro Jahr mit der Quantumscape-Technologie produzieren. Die Kapazität lässt sich zudem optional auf bis zu 80 GWh pro Jahr ausweiten, was für rund eine Million Elektrofahrzeuge pro Jahr reichen würde. Die Vereinbarung ist nach Überzeugung der Unternehmen der schnellste Weg zur Serienfertigung von Feststoffzellen im Gigawattstunden-Maßstab, um die weltweit wachsende Nachfrage nach besseren Batterien für Elektroautos zu decken. Sie löst ein früheres Joint Venture zwischen Volkswagen und QuantumScape zur gemeinsamen Herstellung von Batteriezellen ab.

Selbst entwickelter Feststoff-Keramik-Separator

Mit der Vereinbarung entsteht eine enge Partnerschaft, in der sich die beiden Unternehmen ergänzen – die Technologie von QuantumScape trifft auf die Industrialisierungskompetenzen von PowerCo. Dazu gehört auch eine enge personelle Zusammenarbeit zur Industrialisierung der QuantumScape-Technologie.

Die Technologieplattform von QuantumScape basiert auf einem selbst entwickelten Feststoff-Keramik-Separator, der die Verwendung von reinen Lithium-Metall-Anoden ermöglicht. Das ist der Schlüssel zu einer hohen Energie- und Leistungsdichte, hoher Ladegeschwindigkeit und einem robusten Sicherheitsprofil. Gemeinsam wollen beide Unternehmen eine Batteriezelle entwickeln, die in den Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns zum Einsatz kommen kann.

Zusammenarbeit im Detail

Im Hinblick auf die nächste Phase der Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen hat Frank Blome sein Vorstandsmandat bei QuantumScape niedergelegt. Blome war seit 2020 als einer von zwei Vertretern des Volkswagen Konzerns im Vorstand von QuantumScape tätig. Automobilkonzern bleibt unverändert größter Anteilseigner von QuantumScape. Die Nachfolge im Vorstand von QuantumScape wird in den kommenden Monaten bekannt gegeben. (se)

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