Elektromobilität Neues COMET-Zentrum Battery4Life sorgt für sichere, langlebige und nachhaltige Batterien

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Getrieben vom Ausbau der E-Mobilität steigt die Nachfrage nach Batterien. Diese müssen nicht nur nachhaltig, sondern auch langlebig und sicher sein. Diesem Ziel widmet sich das COMET-K1-Zentrum „Battery4Life“. Zudem stehen hier Methoden im Fokus, um vor allem den Sicherheitszustand gebrauchter Batterien verlässlich zu bewerten.

Christian Ellersdorfer (rechts) und Stefan Grollitsch vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz beobachten einen dynamischen Sicherheitstest im Battery Safety Center Graz.(Bild:  Lunghammer | TU Graz)
Christian Ellersdorfer (rechts) und Stefan Grollitsch vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz beobachten einen dynamischen Sicherheitstest im Battery Safety Center Graz.
(Bild: Lunghammer | TU Graz)

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG hat den Antrag für das neue COMET-K1-Zentrum „Battery4Life“ bewilligt. Gemeinsam mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft wird das Institut für Fahrzeugsicherheit der Technischen Universität Graz daran forschen, die Sicherheit, Lebensdauer und Nachhaltigkeit von Batterien zu verbessern. Die FFG fördert das Vorhaben mit insgesamt rund 6,5 Millionen Euro, das Land Steiermark steuert 2,6 Millionen Euro und Oberösterreich 0,6 Millionen Euro bei. Zusätzlich investieren die Unternehmenspartner aus der Automobil- und Elektronikbranche über die vorgesehene Laufzeit von vier Jahren rund neun Millionen Euro. Zu den wissenschaftlichen Partnern zählen Institute der TU Graz sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Österreich, Deutschland, Belgien, Frankreich, der Schweiz und den USA. Als Unternehmenspartner beteiligen sich AVL List, AVL DiTEST, Infineon, Fronius, Magna Steyr, Audi, BMW und Porsche.

Gesamter Lebenszyklus

Um die Elektromobilität zu forcieren und die Nachfrage nach sicheren und nachhaltigen Batterien zu erfüllen, werden immer mehr Forschungsgelder investiert, um die Kapazität der Akkus zu erhöhen und neue Speichermaterialien zu entwickeln. „Angesichts der Vielzahl von Batterietypen ergibt sich ein wachsender Forschungsbedarf zum sicheren Betrieb in verschiedensten Einsatzbereichen und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg“, erklärt Christian Ellersdorfer vom Institut für Fahrzeugsicherheit der Universität. Das COMET-Zentrum Battery4Life baut bei seiner Arbeit auf dem COMET-Projekt SafeLIB auf und kann auch auf ein Testzentrum im Bereich zurückgreifen. Darin hat das Institut für Fahrzeugsicherheit neue experimentelle Ansätze und virtuelle Verfahren entwickelt. Diese sollen in Battery4Life weiter optimiert und um Ansätze der künstlichen Intelligenz erweitert werden, um noch präzisere Vorhersagen mit einer geringeren Anzahl von Experimenten und geringerer Rechenleistung zu erzielen.

Batterien wiederverwenden

Darüber hinaus erforscht das Kompetenzzentrum Methoden, um vor allem den Sicherheitszustand gebrauchter Batterien verlässlich zu bewerten. Geeignete ausrangierte Batterien, etwa von Elektroautos, könnten dadurch als stationärer Stromspeicher Weiterverwendung finden und müssten nicht entsorgt werden. Bei der Entwicklung der Bewertungsmethoden wird man neben technischen Aspekten auch die Wirtschaftlichkeit und juristische Fragen zu Datenschutz, Gewährleistung und Haftung berücksichtigen. (se)

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