Hochvoltbatterie testen Modularer Batterieprüfstand mit einer Leistung bis 500 kW

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Der Batterieprüfstand für E-Fahrzeuge von Göpel Electronic bietet einen Leistungsbereich bis 500 kW. Isolationstests lassen sich bis 7,5 kV durchführen. Sämtliche Testdaten werden zentral abgelegt.

Der von Göpel electronic entwickelte modulare Batterieprüfstand testet Batteriezellen mit Leistungen bis 500 kW.(Bild:  Göpel electronic)
Der von Göpel electronic entwickelte modulare Batterieprüfstand testet Batteriezellen mit Leistungen bis 500 kW.
(Bild: Göpel electronic)

Mehrere Hochvoltbatterien stehen in Reihe und warten auf ihre Freigabe für die Fahrzeugmontage. Jeder Entwickler weiß: Die Batterie ist das Herzstück eines jeden Elektro- oder Hybridautos. Sie entscheidet maßgeblich über Reichweite, Leistung und vor allem über die Sicherheit des künftigen Fahrzeugs. Doch wie gewährleisten Techniker und Ingenieure kurzfristig und zuverlässig, dass jede Batterie fehlerfrei und bereit zum sicheren Einsatz ist? Bei solch einem Szenario stehen Entwickler oftmals unter dem Druck, Präzision, Schnelligkeit und hohe Prozesssicherheit gleichzeitig zu gewährleisten. Hilfreich sind Qualitätstests nahezu in Echtzeit und die Ergebnisse lassen sich unmittelbar auswerten. Genau hier setzt der Batterieprüfstand von Göpel Electronic an.

Der neue Prüfstand besteht aus einer zentralen Messtechnikeinheit mit Rechner und Monitor, einem Schaltschrank sowie einer Einheit mit der kompletten Leistungselektronik und kann modular an die Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden.Testen lassen sich Batteriezellen mit Leistungen bis 500 kW und es sind präzise Prüfungen bei Spannungen bis zu 1.000 VDC möglich. Testströme bis maximal 800 ADC decken sämtliche relevanten Anwendungen sinnvoll ab. Dank integrierter Isolationstest-Funktionen mit einer Prüfspannung bis 7,5 kV identifizieren Entwickler potenzielle Defekte frühzeitig und zuverlässig. Damit reicht das Prüfspektrum vom Sicherheits- und Funktionstest bis hin zur detaillierten Analyse elektrochemischer Vorgänge und frequenzabhängiger interner Widerstandsschwankungen innerhalb der Zellen.

Energieeffizienz durch Rückspeisung

Im Rahmen des Funktionstests kommuniziert das Prüfsystem über CAN-BUS mit dem Batteriemanagementsystem (BMS).(Bild:  Göpel electronic)
Im Rahmen des Funktionstests kommuniziert das Prüfsystem über CAN-BUS mit dem Batteriemanagementsystem (BMS).
(Bild: Göpel electronic)

Über integrierte CAN-BUS-Kommunikation vernetzt sich das Prüfsystem direkt mit dem Batterie-Managementsystem (BMS) und prüft im Funktionsmodus den exakt definierten Ladezustand („State-of-Charge“) der Batterie. Während des gezielten Lade- und Entladeprozesses wird überschüssige Energie direkt zurück ins Netz gespeist. So unterstützt das System nicht nur eine intelligente technische Auswertung, sondern ermöglicht auch eine spürbare Reduzierung der Energiekosten.

Nach Abschluss eines Prüfzyklus übermittelt das System automatisch sämtliche Testdaten in individuell definierbare Reports, abgelegt in einer zentralen Fertigungsdatenbank. Eine abschließende Prüfung des Ruhestroms garantiert die Integrität der Batterie, indem potenzielle Energieverlustquellen frühzeitig erkannt werden. Zudem stellt das System sicher, dass Sensordaten akkurat ausgelesen, Fehlerprotokolle abgeglichen und die finale Endkundensoftware zuverlässig auf die Batterie übertragen werden.

Ein Prüfstand für höchste Anforderungen

Der Batterieprüfstand liefert Entwicklern exakt das, was heutzutage entscheidend ist: Schnelligkeit, Genauigkeit und Flexibilität. Die modulare Bauweise, die unmittelbare Verfügbarkeit präziser Messergebnisse sowie die Energieeffizienz erleichtern den Arbeitsalltag in Entwicklung und Fertigung erheblich. (heh)

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