Elektromobilität Kreislaufwirtschaft für Hochvoltbatterien: BMW kooperiert mit SK tes

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Das Recycling von Hochvoltbatterien gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ende 2024 ist BMW daher eine europaweite Partnerschaft mit SK tes eingegangen. Beide Unternehmen gewinnen in einem speziellen Recyclingverfahren Kobalt, Nickel und Lithium aus gebrauchten Batterien und führen die Materialien danach in die Wertschöpfungskette zurück, um neue Batterien zu produzieren. Dieser geschlossene Kreislauf soll 2026 auch in der Region USA-Mexiko-Kanada eingeführt werden.

BMW arbeitet zusammen mit SK tes an der Kreislaufwirtschaft für Hochvoltbatterien.(Bild:  BMW Group)
BMW arbeitet zusammen mit SK tes an der Kreislaufwirtschaft für Hochvoltbatterien.
(Bild: BMW Group)

Im Rahmen der langfristigen Kooperation mit SK tes ist BMW direkt in die praxisnahen Recyclingprozesse involviert und spielt wertvolle Erkenntnisse in die Entwicklungsabteilungen zurück. Ab sofort liefert der Autobauer nicht mehr verwendbare Hochvoltbatterien aus Entwicklung, Produktion und Märkten in Europa an SK tes, Der Anbieter von Lebenszykluslösungen wandelt die Altbatterien anschließend in hochwertige Metalle um, die wieder in den Batterieherstellungsprozess einfließen. Dafür erfolgt zunächst die mechanische Zerkleinerung, bei der die Metalle in der Schwarzmasse konzentriert werden. Anschließend werden Nickel, Lithium und Kobalt per Hydrometallurgie zurückgewonnen. Diese Sekundär-Rohstoffe sollen unter anderem für die neue Antriebsgeneration GEN 6 zum Einsatz kommen, so der Münchner Automobilhersteller.

Ressourcenschonung im Fokus

BMW folgt bei der Kreislaufwirtschaft den Prinzipien Re:Think, Re:Duce, Re:Use und Re:Cycle im Sinne einer Ressourcenschonung. Vom Fahrzeugdesign über die Fertigung bis hin zu Recycling und Wiederverwertung zielt alles darauf ab, Fahrzeuge am Ende ihrer Nutzungsphase als Rohstoffquelle für Neuwagen zur Verfügung zu stellen.  (se)

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