Navigation Google Maps bietet mehr Informationen für E-Autos

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Etlichen E-Auto-Modellen fehlt eine Navigation, mit der man freie und funktionierende Ladestationen ansteuern kann. Für Abhilfe kann künftig Google Maps sorgen.

Künftig sollen Fahrer von E-Fahrzeugen mit Hilfe von Google Maps leichter geeignete Ladestationen finden können.(Bild:  Google)
Künftig sollen Fahrer von E-Fahrzeugen mit Hilfe von Google Maps leichter geeignete Ladestationen finden können.
(Bild: Google)

Mit Hilfe von Google Maps können Fahrer von E-Autos künftig leichter geeignete Ladestationen ansteuern. Die aktuelle Version der Karten-App für Android oder das iPhone, die in diesen Tagen ausgerollt wird, soll nützliche Informationen zu den Ladestationen anzeigen. Das teilte Google mit.

Dazu gehört etwa die Angabe, ob die verfügbaren Stationen schnell, mittelschnell oder langsam laden. Da nicht jede Ladestation immer in Betrieb ist, kann man den Angaben zufolge auch sehen, wann eine Station zuletzt erfolgreich benutzt worden ist. So verschwendet man im Zweifel keine Zeit mit der Suche nach einer defekten Ladestation.

Informationen in Echtzeit

Von der Neuerung profitieren vor allem Fahrer von Elektroautos, die mit einer Navigationssoftware ausgestattet sind, die den Status der Ladestation nicht in Echtzeit anzeigen kann.

Google wird die Ladeinformationen zudem für Entwickler über eine Programmschnittstelle (API) zur Verfügung stellen, so dass auch andere Unternehmen die Echtzeitinformationen zu Ladestationen auf ihren Webseiten und in ihren Apps anzeigen können.

KI liefert Angaben zur Höchstgeschwindigkeit

In Europa weitet Google außerdem die KI-basierten Informationen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 20 Länder aus, darunter auch in Deutschland. Das bedeutet, dass die geltende Höchstgeschwindigkeit nun auch beim Navigieren mit Google Maps angezeigt wird.

Mit der neuen Maps-Version werden auch die fotorealistischen 3D-Ansichten (Immersive View) ausgebaut: Sie sind nun für die Städte Amsterdam, Barcelona, Dublin, Florence, Las Vegas, London, Los Angeles, Miami, New York, Paris, San Francisco, San José, Seattle, Tokio und Venedig verfügbar.

Fotorealistische 3D-Ansichten

In Deutschland gibt es das Feature bislang nur für einige Sehenswürdigkeiten, unter anderem in Berlin (etwa Brandenburger Tor, Reichstag, Fernsehturm), München (Frauenkirche, Marienplatz, Schloss Nymphenburg), Köln (Dom, Museum Ludwig) und Frankfurt am Main (Alte Oper, Eiserner Steg).

Immersive View ist in der Google-Maps-Anwendung für Android und iOS verfügbar, läuft also derzeit nur auf Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets.

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