China-Marke Elektroautobauer Hiphi will in Deutschland und Norwegen starten

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

Erst in der vergangen Woche hatte das chinesische Start-up Human Horizons den europäische Markteintritt angekündigt. Jetzt folgen die ersten Details. Geplant ist unter anderem ein Standort in München.

Hi-Phi hat aktuell zwei Modelle im Portfolio, den X (links) und den Z (rechts). In Shanghai stellten die Chinesen jetzt den Y vor.(Bild:  Human Horizons)
Hi-Phi hat aktuell zwei Modelle im Portfolio, den X (links) und den Z (rechts). In Shanghai stellten die Chinesen jetzt den Y vor.
(Bild: Human Horizons)

Der chinesische Luxus-E-Auto-Hersteller Human Horizons will einen der beiden ersten europäischen Standorte seiner Marke Hiphi in München eröffnen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Ein zweiter sogenannter „Hiphi-Hub“ ist in der norwegischen Hauptstadt Oslo geplant. Einen Zeitpunkt für die Eröffnung nannten die Chinesen noch nicht.

In Kürze sollen die ersten beiden Modelle, das SUV Hiphi X und die Limousine Hiphi Z in Europa bestellbar sein. Die ersten Auslieferungen sollen zum Jahresende erfolgen.

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Der Hiphi X hat nicht nur was den Namen angeht Anleihen bei Tesla genommen. Wie beim Model X des US-Konkurrenten gibt es auch beim chinesischen Luxusmodell vorne normale Türen und hinten Flügeltüren. Letztere sind zweigeteilt. Während die untere Hälfte hinten angeschlagen ist und zur Seite öffnet, schwingt die obere Hälfte nach oben. Die Türen haben keine Griffe. Sie öffnen und schließen automatisch und sind per App steuerbar.

Der Hiphi X wird von zwei 220 kW starken Elektromotoren angetrieben, kommt also insgesamt mit einer Leistung von 440 kW/598 PS. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 schafft er laut Hersteller in 3,9 Sekunden. Die 97kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von 650 Kilometern nach dem chinesischen Testzyklus CLTC.

Zusammen mit dem Hiphi X will Human Horizons auch seine Limousine Hiphi Z nach Europa bringen. Sie kommt mit dem gleichen Antrieb, hat jedoch eine 120 kWh-Batterie verbaut. So soll das Auto bis zu 705 Kilometer weit kommen.

Auf der Automesse in Shanghai zeigt das Unternehmen außerdem sein drittes und kleinstes Modell Hiphi Y. Technische Daten über das SUV verrät das Unternehmen noch nicht. Es soll Ende des Jahres bestellbar sein, aber erst 2024 zu den Kunden rollen. Neben Europa will Human Horizons den nahen Osten ins Visier nehmen.

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