Elektromobilität BMW und Universität Zabreb: KI optimiert Fertigung von Batteriezellen

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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BMW und die Universität Zagreb arbeiten zukünftig gemeinsam daran, die Fertigung von Batteriezellen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zu verbessern. Dafür wurde eine Forschungskooperation zwischen dem Kompetenzzentrum Batteriezelle des Autobauers und dem Exzellenzzentrum für Robotertechnologie der kroatischen Universität geschlossen.

BMW ist mit der Universität Zagred eine Forschungskooperation eingegangen. Ziel ist es, die Fertigung von Batteriezellen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zu optimieren.(Bild:  BMW)
BMW ist mit der Universität Zagred eine Forschungskooperation eingegangen. Ziel ist es, die Fertigung von Batteriezellen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zu optimieren.
(Bild: BMW)

Im Rahmen der Kooperation sammelt und strukturiert die Universität Zagreb vorhandene Produktionsdaten. Anhand dieser Daten werden KI-Modelle erstellt, die bestimmte Muster in den Daten erkennen. So können sie Vorhersagen treffen, wie die Produktion bezüglich Leistung, Qualität und Kosten weiter optimiert werden kann.

Kontinuierlicher Wissensaustausch

Im Battery Cell Competence Center (BCCC) im Münchner Norden entwickelt und fertigt BMW Batteriezellen für zukünftige Hochvoltbatterien. Um die komplette Wertschöpfungskette abzudecken, nutzt der Autobauer Labore, Forschungseinrichtungen und Prototypenanlagen. Ergänzt wird das BCCC durch das Kompetenzzentrum für Batteriezellfertigung (Cell Manufacturing Competence Center, CMCC) in Parsdorf. Die beste Batteriezelle aus dem BCCC wird in Parsdorf in Richtung Serienprozess skaliert.

Die Universität Zagreb bringt ihr Know-how beim Maschinenbau, in der Elektrotechnik und Informatik in das Gemeinschaftsprojekt ein. Der Wissensaustausch birgt Vorteile für beide Partner. So kann die Universität neue Forschungsergebnisse und Ideen liefern, während sich für die Studenten die Möglichkeit ergibt, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen.

Dem Fachkräftemangel vorbeugen

Ein weiteres Plus der Partnerschaft, ist die Förderung von Nachwuchstalenten. „Durch das gemeinsame Projekt begeistern wir die Studierenden für die BMW Group und die innovative Arbeit in unseren Batteriezell-Kompetenzzentren“, erklärt Moritz Poremba, Leiter der Technologieentwicklung Batteriezellenrecycling bei der BMW Group. „Natürlich erhoffen wir uns dabei auch, junge Talente für unser Unternehmen zu gewinnen.“ Die Studenten haben durch die Kooperation, die Möglichkeit ihr berufliches Netzwerk in der Industrie auf- und auszubauen.  (se)

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