E-Scooter Berliner Hersteller Unu meldet Insolvenz an

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Bereits seit einigen Jahren hatte das Unternehmen mit Problemen zu kämpfen, während der Corona-Pandemie lag zudem die Produktion mehrere Monate auf Eis. Nun hat Unu einen Antrag auf Insolvenz gestellt.

Vor rund zehn Jahren wurde Unu in Berlin gegründet. Zuletzt waren rund 50 Mitarbeiter bei dem Unternehmen beschäftigt.(Bild:  Unu)
Vor rund zehn Jahren wurde Unu in Berlin gegründet. Zuletzt waren rund 50 Mitarbeiter bei dem Unternehmen beschäftigt.
(Bild: Unu)

Der Berliner E-Moped-Hersteller Unu hat Insolvenz angemeldet. Der Antrag sei am Donnerstag beim Amtsgericht in Berlin-Charlottenburg gestellt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

„Gründe für die Insolvenz sind gestiegene Material- und Transportkosten, höhere operationelle Kosten und die stark eingebrochene Nachfrage im Zuge der Inflation“, hieß es. Der Geschäftsbetrieb soll im Rahmen des Insolvenzverfahrens weiter geführt werden. Das Unternehmen strebe eine Sanierung an.

Lieferprobleme und schlechte Konsumstimmung

Unu wurde vor rund zehn Jahren in Berlin gegründet und beschäftigte zuletzt rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die batterie-elektrischen Scooter vertrieb das Unternehmen eigenen Angaben zufolge in Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit Problemen.

In der Pandemie musste Unu eigenen Angaben zufolge die Produktion für mehrere Monate einstellen. Dann kamen die Lieferprobleme bei Chips und zuletzt macht die schlechte Konsumstimmung dem Anbieter zu schaffen.

Hoffnung auf Sanierungslösung

„In 2023 hat das Unternehmen sein Roller-Abonnement grundlegend erneuert und zudem seine Offline-Präsenz mit Handelspartnern ausgebaut“ teilte Unu mit. „Aus diesem Grund sehen wir gute Chancen, eine Sanierungslösung zu erreichen und den Verkauf sowie den Service der Roller fortzuführen“, sagte Insolvenzverwalter Gordon Geiser laut Mitteilung.

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