Konzernbilanz

Baustelle Deutsche Bahn

< zurück

Seite: 2/2

Derzeit prüft der Konzern „ergebnisoffen“ einen möglichen Verkauf von Schenker. Mit den erwarteten Milliardenerlösen soll vor allem der Schuldenstand abgebaut werden. Die Netto-Finanzschulden inklusive Leasing-Verbindlichkeiten lagen im vergangenen Jahr bei 28,8 Milliarden Euro. 2023 könnte der Schuldenberg laut Finanzvorstand Levin Holle auf rund 33 Milliarden Euro anwachsen. Er rechnet für 2023 mit einem konzernweiten Minus von rund einer Milliarde Euro im operativen Bereich.

Tarifstreit in vollem Gange

Zu den Tarifverhandlungen äußerte sich Lutz entspannt. „Mein Blick auf die Tarifrunde ist ein relativ unaufgeregter.“ Der Warnstreik am Montag habe wehgetan. Er bedauere die Einschränkungen für die Kunden. Aber er sei zuversichtlich, dass auch dieses Mal eine „vernünftige und verantwortungsvolle Lösung gemeinsam mit der EVG“ gefunden werden könne.

Wegen des Warnstreiks fiel am Montag der gesamte Fernverkehr und größtenteils auch der Regionalverkehr aus. Die EVG fordert mindestens 650 Euro mehr im Monat oder zwölf Prozent mehr Geld für die oberen Lohngruppen. Die Bahn hat unter anderem angeboten, die Löhne in zwei Schritten um insgesamt fünf Prozent anzuheben. Zudem wurden Einmalzahlungen von insgesamt 2.500 Euro in Aussicht gestellt. Die EVG lehnt das jedoch ab.

(ID:49314622)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung