Studie Batterieelektrische Autos kosten durchschnittlich 48.700 Euro

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Dass Elektroautos in Deutschland im Durchschnitt deutlich teurer sind als Verbrenner, dürfte keinen überraschen. Doch Teslas Preissenkungen könnten eine Abwärtsspirale auslösen, glaubt Autoexperte Stefan Bratzel.

Der E-Auto-Anteil an den deutschen Pkw-Neuzulassungen dürfte auch 2023 deutlich wachsen.(Bild:  Wehner - Vogel Communications Group)
Der E-Auto-Anteil an den deutschen Pkw-Neuzulassungen dürfte auch 2023 deutlich wachsen.
(Bild: Wehner - Vogel Communications Group)

Elektroautos kosten in Deutschland durchschnittlich 48.700 Euro. Das teilte das Center of Automotive Management (CAM) der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Bergisch Gladbach am Mittwoch mit. Dies sei der mittlere Einstiegspreis der in Deutschland erhältlichen batterielektrischen Fahrzeuge gewichtet nach ihren Neuzulassungen. Derzeit sind in 78 vollelektrische Autos am Markt.

Damit sind E-Autos deutlich teurer als vergleichbare Verbrenner. Doch die Preise werden nach unten gehen, erwartet Studienleiter Prof. Stefan Bratzel: „Durch den Marktführer Tesla wurde ein weltweiter Preiskampf ausgelöst, der längerfristig zu niedrigeren Einstiegspreisen führen wird. Hersteller werden künftig noch viel stärker Einsparpotenziale von Elektromodellen identifizieren.“

Er rechnet auch für dieses Jahr mit einem deutlichen Neuzulassungswachstum bei E-Autos. Das CAM geht von 550.000 Einheiten aus. Das entspräche einem Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im ersten Quartal 2023 wurden 95.000 batterieelektrische Autos zugelassen. Ihr Marktanteil stieg damit von 13,4 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 14,2 Prozent. Demgegenüber halbierten sich nach dem AUslaufen der Förderprämie die Neuzulassungen von Plug-in Hybriden auf 38.000 Einheiten und einen Marktanteil von 5,6 Prozent.

Der chinesische Hersteller MG Roewe ist laut CAM mit 3117 Stromern erstmals unter den Top Ten in Deutschland. Die meisten E-Autos in Deutschland verkaufte in den ersten drei Monaten Tesla vor VW und Audi. Mit MG schaffte es erstmals ein chinesischer Hersteller unter die Top-Ten.

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