Auf dem Weg zum "agilen Automotive Powerhouse" Aus Continental-Unternehmensbereich Automotive wird Aumovio

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Aumovio – so wird der Continental-Unternehmensbereich Automotive in Zukunft heißen. Das hat das Unternehmen auf der Auto Shanghai bekanntgegeben. Schwerpunktmäßig wird man sich auf Elektronikprodukte und Mobilitätslösungen für das Software-definierte Fahrzeug konzentrieren.

Der zukünftig eigenständige Unternehmensbereich (Continental) Automotive soll den Namen Aumovio bekommen. (Bild:  Continental Automotive)
Der zukünftig eigenständige Unternehmensbereich (Continental) Automotive soll den Namen Aumovio bekommen.
(Bild: Continental Automotive)

Nun ist es raus: Der eigenständige Automotive-Unternehmensbereich von Continental wird zukünftig den Namen Aumovio tragen. Der Name des neuen Unternehmens solle die starke Marktposition, Tradition und technologische Expertise in der Automobilindustrie mit dem Anspruch, die Mobilität der Zukunft mit Innovationen zu gestalten, wie es seitens des Zulieferers hieß. „Als eigenständiges Unternehmen gewinnen wir deutlich mehr Gestaltungskraft und Geschwindigkeit“, betont Philipp von Hirschheydt, Vorstandsmitglied von Continental und CEO Automotive und erklärt: „Aumovio wird sich durch einen Dreiklang aus technologisch führenden Produkten, einer konsequenten Wertsteigerungsstrategie und einem globalen synergetischen Netzwerk, verbunden mit starker lokaler Präsenz für unsere Kunden, auszeichnen. Unser Anspruch ist es, unsere Position in den Zukunftsfeldern und Wachstumsmärkten der Mobilität weiter auszubauen.“ Das will man insbesondere in China verdeutlichen. „Hier setzen wir unter anderem auf unsere starke lokale Präsenz, indem wir vor Ort für den chinesischen Markt produzieren und entwickeln“, so von Hirschheydt.

In China – für China

Mit dem Local-for-Local-Ansatz „in China, für China“ wollen deutsche Unternehmen ihre Werke in China unabhängig von Standorten in Europa machen – aus wirtschaftlichen, aber auch politischen Gründen. Aumovio ist hier keine Ausnahme. Der Continental-Unternehmensbereich Automotive ist seit 30 Jahren in China präsent und beschäftigt im Reich der Mitte rund 10.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2024 hat Automotive rund 14 Prozent des weltweiten Umsatzes in China erzielt. Der chinesische Markt gilt als der weltweit größte Automobilmarkt und soll - internen Prognosen und Einschätzungen von Marktforschungsunternehmen zufolge – in den nächsten fünf Jahren ein schnelleres Wachstum verzeichnen als der globale Markt. Continental Automotive baute seine Wertschöpfungskette in China in den vergangenen Jahren aus, um chinesische und internationale Automobilhersteller mit Fertigung vor Ort, lokalen Lieferketten sowie lokale Entwicklungen zu unterstützen. Auf der Auto Shanghai hat man unter anderem die Fahrassistenzsysteme Luna und Astra vorgestellt. Beide wurden in dem Joint Venture Horizon Continental Technology für den chinesischen Markt entwickelt. Luna unterstützt aktive Sicherheit sowie grundlegende Fahr- und Parkfunktionen. Astra ist ein intelligentes Assistenzsystem und ermöglicht unter anderem assistiertes Fahren ohne hochauflösende Karte und Parkassistenz mit Memory-Funktion.

SDV als Schwerpunkt

Ergänzend zu Sensorlösungen und Displays sowie Brems- und Komfortsystemen verfügt Aumovio über Expertise bei Software, Architekturplattformen und Assistenzsystemen für Software-definierte und automatisierte Fahrzeuge. Der Unternehmensbereich Automotive beschäftigt rund 92.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 19,4 Milliarden Euro. (se)

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