Fahrzeugbeleuchtung Audi Q3 fährt mit digitalem Matrix-LED-Scheinwerfer von ZKW

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Der neue Audi Q3 rollt mit Lichttechnik von ZKW über die Straßen. Der Automobilhersteller und der Zulieferer haben zusammen die digitalen Matrix-LED-Scheinwerfer für das SUV entwickelt.

ZKW hat zusammen mit Audi für den neuen Q3 die digitalem Matrix-LED-Scheinwerfer entwickelt.(Bild:  Audi AG)
ZKW hat zusammen mit Audi für den neuen Q3 die digitalem Matrix-LED-Scheinwerfer entwickelt.
(Bild: Audi AG)

Sehen und gesehen werden – die Beleuchtung ist ein zentrales Sicherheitssystem, das dem Fahrer einerseits hilft, die Umgebung zu erfassen und es auf der anderen Seite anderen Verkehrsteilnehmern ermöglicht, das Fahrzeug rechtzeitig wahrzunehmen. Vor allem im Dunkeln oder bei schlechten Lichtverhältnissen spielt die Fahrzeugbeleuchtung eine wichtige Rolle. Doch bei der optimalen Beleuchtung des eigenen Fahrbereichs sollen entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge sowie weitere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. Matrixlicht ermöglicht es, Lichtkegel intelligent und dynamisch an die Verkehrssituation anzupassen, indem bestimmte Bereiche gezielt ausblendet werden, ohne die Helligkeit zu reduzieren,

Vor diesem Hintergrund wurde im neuen Audi Q3 erstmals hochauflösendes, digitales Matrix- LED-Licht verbaut, das auf Mikro-LED-Technologie basiert. Jeder Scheinwerfer enthält 25.600 einzeln ansteuerbare Mikro-LED-Pixel, die eine äußerst präzise Lichtsteuerung und -projektion ermöglichen. Die Technologie erlaubt eine deutlich bessere Ausleuchtung der Fahrbahn mit höherem Kontrast und angepasster Helligkeit. Das automatisch gesteuerte, blendfreie Fernlicht wird somit erheblich verbessert und erreicht eine nahezu optimale Ausleuchtung der Straße bei Nacht.

Zweistufiges Split-Scheinwerferdesign

Der Audi Q3 fällt durch sein zweistufiges Split-Scheinwerferdesign auf. Im oberen Teil befinden sich das LED-Tagfahrlicht und der Blinker, darunter sind die Hauptscheinwerfer-Module angeordnet. Dabei betont der obere schmale Leuchtstreifen die Breite des Fahrzeugs, während der untere große Teil des Scheinwerfers einen technisch-funktionalen Eindruck vermittelt. So integriert sich das schlanke Lichtmodul in die Frontpartie und folgt der Designlinie mit breitem Singleframe-Grill und klaren Linien. Das digitale Tagfahrlicht ist zusätzlich mit individuell auswählbaren digitalen Lichtsignaturen in LED-Technik erhältlich. So kann man zwischen verschiedenen Tagfahrlichtdesigns wählen.

Hand in Hand: ZKW und LG Optics entwickeln Lichtmodul

Das Hightech-Lichtmodul wurde in einem mehrjährigen Forschungs- und Entwicklungsprozess bei ZKW in enger Zusammenarbeit mit LG Optics entwickelt. Das komplexe System besteht aus 25.600 einzelnen Mikro-LEDs mit einer Größe von je 40 Mikrometern, deren Licht über mehrere, präzise Linsen gebündelt und auf die Fahrbahn projiziert wird. Die Frontkamera im Fahrzeug erkennt entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge. Das System schaltet daraufhin gezielt jene LEDs aus, die die anderen Verkehrsteilnehmer anleuchten würden – der Rest der Straße bleibt voll ausgeleuchtet.

Lichtprojektionen für mehr Sicherheit

Darüber hinaus arbeitet die Micro LED-Technologie mit den Audi-Fahrerassistenzsystemen zusammen, um gezielte Lichtprojektionen zu ermöglichen. So kann das System die von Audi entwickelten Lichtfunktionen wie ein Hinweis vor Glätte direkt auf der Fahrbahn darstellen oder bestimmte Bereiche adaptiv beleuchten. Ein Beispiel wäre hier auf Autobahnen das Spurlicht mit integriertem Orientierungslicht zur besseren Spurmittenführung innerhalb der eigenen Fahrbahn. Diese integrierten Licht-Assistenz-Funktionen erhöhen die Verkehrssicherheit weiter. So kann beispielsweise bei einem Spurwechsel auf Autobahnen die neue Fahrspur intelligent ausgeleuchtet werden. Aber auch die standardmäßigen Lichtfunktionen sind im digitalen Matrix LED-Scheinwerfer integriert, darunter statisches Kurven- und Abbiegelicht sowie der dynamische Blinker. (se)

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