Elektromobilität Ab April 2025 geht MAN in Nürnberg mit Batterieproduktion in Serie

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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MAN hat Richtfest für seine neue Batteriefertigung in Nürnberg gefeiert. In diese fließen insgesamt rund 100 Millionen Euro. Im April des nächsten Jahres soll dann der Startschuss für die Batterieproduktion fallen. Für seine elektrischen Lkw und Busse fertigt der Nutzfahrzeughersteller Energiespeicher in Großserie.

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (vorne) mit Frederik Zohm, MAN-Vorstand für Forschung & Entwicklung, MAN Truck & Bus Vorstandsvorsitzender Alexander Vlaskamp und Michael Kobriger, MAN-Vorstand für Produktion & Logistik sowie dem Betriebsratsvorsitzenden des MAN-Standorts Nürnberg Markus Wansch (v.l.n.r) beim Richtfest für die Batteriefertigung Nürnberg. (Bild:  MAN)
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (vorne) mit Frederik Zohm, MAN-Vorstand für Forschung & Entwicklung, MAN Truck & Bus Vorstandsvorsitzender Alexander Vlaskamp und Michael Kobriger, MAN-Vorstand für Produktion & Logistik sowie dem Betriebsratsvorsitzenden des MAN-Standorts Nürnberg Markus Wansch (v.l.n.r) beim Richtfest für die Batteriefertigung Nürnberg.
(Bild: MAN)

Nach einjähriger Bauzeit konnte MAN nun am Standort Nürnberg Richtfest für seine neue Batteriefertigung feiern. In der fränkischen Metropole will das Unternehmen ab April 2025 im 17.000 m2 großen Werk Hochvolt-Batterien industriell produzieren. Hierfür tätigte MAN für den Neubau inklusive Investitionen in Logistik, Infrastruktur, Gebäude- und Fertigungsanlagen Investitionen von rund 100 Millionen Euro. Am Richtfest nahmen der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, MAN-Vorstandsvorsitzender Alexander Vlaskamp sowie der Betriebsratsvorsitzende des MAN-Standorts Nürnberg Markus Wansch teil.

Von der Klein- zur Großserie

Derzeit fertigt der Nutzfahrzeughersteller vor Ort Batteriepacks in Kleinserie. Mit der Großserienproduktion im nächsten Jahr will man den Bereich der Kleinserienfertigung schrittweise auf die Entwicklung neuer Batterien und Batterie-Recycling umgestellt. In der Großserie werden ab April 2025 die angelieferten Module in Batterie-Layer eingesetzt. Diese Layer werden aufeinander gestapelt zu dem Batteriepack montiert und anschließend getestet.

Auf 17.000 m2 Fläche werden nach Herstelleraussagen über 50 manuelle sowie automatisierte Montagestationen und sieben Prüfstände für die Qualitätssicherung installiert. Die Installation der ersten Fertigungsanlagen ist bereits gestartet. Ab April 2025 werden in einer ersten Ausbaustufe bis zu 50.000 Batterien pro Jahr gebaut. Diese Kapazität soll – je nach Entwicklung der Marktlage – bis 2030 auf bis zu 100.000 Hochvolt-Batterien erweitert werden.

Batterietechnologie weiterentwickeln

Der Freistaat Bayern stellte für die Weiterentwicklung und Forschung zur Batterietechnologie mit rund 30 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Dadurch wurde unter anderem die Integration neuer Laserschweißzellen möglich. Das Laserschweißen gilt derzeit als effizienteste und schonendste Fertigungstechnologie im Batteriemodulbau. Mit einem 8-kW-Scheibenlaser, robotergeführten Optiken und hochfeinen Sensoren werden einzelne Batteriezellen hochpräzise elektrisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit der Technischen Universität (TU) München forscht MAN an der Weiterentwicklung dieser Technik, die in zukünftigen Batterien zum Einsatz kommen wird.  (se)

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