Verkehrsfluss Vierte Ampelfarbe für autonomes Fahren

Quelle: sp-x 1 min Lesedauer

Konventionelle Ampeln würden autonome Autos nur unnötig ausbremsen. Eine vierte Lichtfarbe könnte das verhindern.

Normale Ampeln reichen für autonome Autos nicht aus.(Bild:  Ford)
Normale Ampeln reichen für autonome Autos nicht aus.
(Bild: Ford)

Eine vierte Ampelphase könnte den Verkehrsfluss in Gegenden mit vielen autonomen Fahrzeugen verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der North Carolina State University, die neben den Farben Rot, Gelb und Grün ein weißes Lichtzeichen vorschlägt.

Das weiße Licht soll aktiviert werden, wenn ein autonomes Fahrzeug in die Kreuzung einfährt. Das Roboterauto handelt dann das Vorfahrtsrecht mit den anderen vernetzten Fahrzeugen in seinem Bereich direkt aus.

Verbesserung des Verkehrsflusses

Die direkte Kommunikation zwischen den Fahrzeugen soll störungsfreier und schneller gelingen als die Kommunikation über die Ampel. Für nicht-autonome beziehungsweise vernetzte Fahrzeuge gelten an der Kreuzung weiterhin die gängigen Signale.

Simulationen der Forscher ergaben, dass sich durch die neue Lichtzeichen-Logik der Verkehrsfluss verbessern soll, was Lärm- und Schadstoffemissionen verringert. In einem nächsten Schritt wollen sie das nun in der Fachzeitschrift „IEEE Transactions on Intelligent Transportation Systems“ vorgestellte System in der Praxis testen.

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