Schlüsselkomponenten aufbereiten Toyota baut Werk für Kreislaufwirtschaft in Polen

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Toyota will im polnischen Wałbrzych auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern ein neues Kreislaufwerk errichten. Die Fabrik soll etwa 20.000 End-of-Life-Fahrzeuge pro Jahr verarbeiten. Damit arbeitet der Automobilhersteller an einem geschlossenen Wertschöpfungskreislauf nach den Prinzipien Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln.

Toyota plant im polnischen Wałbrzych auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern ein neues Kreislaufwerk zu errichten. (Bild:  Toyota)
Toyota plant im polnischen Wałbrzych auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern ein neues Kreislaufwerk zu errichten.
(Bild: Toyota)

Im neuen Werk sollen wiederverwendbare Komponenten und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden. Batterien, Räder und weitere Bauteile werden auf ihr Potenzial zur Wiederaufbereitung, Weiterverwendung oder zum Recycling geprüft. Darüber hinaus sollen Materialien wie Kupfer, Stahl, Aluminium und Kunststoffe in die Produktion neuer Fahrzeuge zurückgeführt werden. Mit der neuen Anlage erweitert Toyota die Aktivitäten des bestehenden Werks in Wałbrzych, das bereits Schlüsselkomponenten für hybride und konventionelle Antriebe fertigt.

Warum Polen?

„Das ist unser zweites Werk für Kreislaufwirtschaft in Europa. Das erste wurde 2025 in Burnaston, Großbritannien, eröffnet und dient uns als Benchmark für den Aufbau kreislauforientierter Geschäftsprozesse“, erklärt Leon van der Merwe, Vice President Circular Economy bei Toyota Motor Europe und ergänzt: „Wir haben uns für Polen entschieden, da es ein großes Marktpotenzial für die Beschaffung von Altfahrzeugen sowie für das Recycling entlang der gesamten Wertschöpfungskette bietet. Darüber hinaus verfügen wir bereits über eine gut etablierte Produktionsinfrastruktur. In den kommenden Jahren planen wir ähnliche Investitionen in anderen europäischen Märkten.“

Die Kreislaufwirtschaft soll den Weg zur CO₂-Neutralität ebnen, denn sie senkt den Bedarf an CO₂-intensiven Rohstoffen und stärkt die Lieferketten. Durch die Konstruktion von Fahrzeugen, die auf Wiederverwendung, Wiederaufarbeitung, Recycling und Materialeffizienz ausgelegt sind, kann sie dazu beitragen, Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. (se)

(ID:50739402)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung