Fahrerassistenzsysteme Toshiba und IAV entwickeln virtuelle Validierungsdienste für automatisierte Fahrsysteme

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Toshiba und IAV haben eine Kooperation geschlossen. Beide Unternehmen wollen gemeinsam neue Ansätze zur virtuellen Validierung automatisierter Fahrfunktionen entwickeln. Ziel: Grundlagen für zukünftige internationale Zertifizierungs- und Homologationsprozesse legen – vor allem für Fahrfunktionen nach Autonomie-Level 3.

Aus anfänglicher Zusammenarbeit wird Partnerschaft: Toshiba und IAV arbeiten an virtuellen Validierungsdiensten für AD-Systeme.(Bild:  IAV GmbH)
Aus anfänglicher Zusammenarbeit wird Partnerschaft: Toshiba und IAV arbeiten an virtuellen Validierungsdiensten für AD-Systeme.
(Bild: IAV GmbH)

Um die Herausforderungen, die durch eine schnellere Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen und zunehmender Vernetzung sowie komplexerer modellbasierter Entwicklung entstehen, zu meistern, bedarf es zukünftig einer neuen Validierungsplattform. Diese soll verschiedene Modelle und Simulationswerkzeuge auf Grundlage realistischer Szenarien, die von AI Large Language Models generiert werden, miteinander kombinieren. Um das in die Realität umsetzen, haben IAV und Toshiba Digital Solutions eine Partnerschaft beschlossen.

Gebündeltes Fachwissen

IAV und Toshiba haben bereits in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet. Diese anfängliche Zusammenarbeit hat den Weg für die gemeinsamen Bemühungen geebnet, virtuelle Validierungstechnologien im Automobilbereich voranzutreiben, wie Takehiro Kai, Direktor und Vizepräsident, Toshiba Digital Solutions Corporation, betont: „Toshiba und IAV haben bereits früher zusammengearbeitet, indem sie die verteilte Co-Simulationsplattform VenetDCP mit IAV Mela für KI-basierte Szenariengenerierung integriert haben, um Anwendungsfälle für virtuelle AD/ADAS-Validierungsdienste zu entwickeln. Wir freuen uns, diese Zusammenarbeit als strategische Partnerschaft zu formalisieren.“

Im Rahmen der Vereinbarung werden beide Unternehmen ihr jeweiliges Fachwissen und ihre Technologien im Bereich der virtuellen Fahrzeugvalidierung kombinieren. Gemeinsam wollen sie virtuelle Validierungsdienste für automatisierte Fahrsysteme auf globaler Ebene entwickeln und einsetzen. Die Partnerschaft zielt auch darauf ab, einen globalen Rahmen für zukünftige internationale Zertifizierungs- und Homologationsprozesse zu schaffen, mit besonderem Schwerpunkt auf hochautomatisiertem Fahren.

Internationaler Entwicklungsansatz?

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist der grenzüberschreitende Austausch von Know-how und Perspektiven zur Methodik und digitalen Produktentwicklung. Durch die enge Verzahnung der Kernkompetenzen beider Unternehmen soll ein gemeinsamer Entwicklungsansatz von internationaler Bedeutung gefördert werden. (se)

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