E-Mobilität Südkorea führt bei Batterie-Patentanmeldungen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Von Batterie-Entwicklern aus Ostasien gehen die meisten Anmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt ein. Ein bekanntes südkoreanisches Unternehmen liegt hier an der Spitze.

Deutsche Unternehmen lagen im letzten Jahr auf Platz drei der Batterie-Patentanmeldungen.(Bild:  Volkswagen AG)
Deutsche Unternehmen lagen im letzten Jahr auf Platz drei der Batterie-Patentanmeldungen.
(Bild: Volkswagen AG)

Bei den Patentanmeldungen für eine Schlüsseltechnologie der Elektromobilität liegen ostasiatische Konzerne vorn. In der Batterietechnik sind beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) im vergangenen Jahr insgesamt 4.651 neue Anmeldungen eingegangen, wie die Bundesbehörde am Montag in München mitteilte. Auf Platz eins lag Südkorea mit 1.155 Neuentwicklungen, gefolgt von Japan mit 955. Deutsche Unternehmen und Entwickler lagen in ihrem Heimatland mit 898 Anmeldungen auf Platz drei.

Südkorea, Japan und China gelten als die drei technologisch führenden Nationen in der Batterieherstellung. Dies spiegelt sich auch in der Patentstatistik wider. Das Unternehmen mit den meisten Anmeldungen beim DPMA war mit 768 die koreanische LG Energy Solution, eine Gesellschaft des LG-Konzerns. Auf Platz zwei lag der chinesische Hersteller CATL mit 295, gefolgt von BMW (175) und VW (125).

Südkorea auch bei Innovationsdynamik vor Deutschland

In den letzten 10 Jahren ist die Zahl der Patentanmeldungen für die Batterietechnik sprunghaft gestiegen, 2013 waren es erst 1.889 und damit weniger als halb so viele wie 2022. In Sachen Innovationsdynamik liegen laut DPMA jedoch ebenfalls andere Nationen vor Deutschland: Die Zahl der heimischen Anmeldungen stieg 2022 im Vergleich zum Vorjahr um gut 11 Prozent. An erster Stelle lag auch in dieser Hinsicht Südkorea mit einem Anmeldeplus von über zwei Dritteln (69,9 Prozent), vor den USA (plus 43,3 Prozent), China (plus 40,6 Prozent) und Japan (plus 23,3 Prozent).

DPMA-Präsidentin Eva Schewior appellierte an Industrie und Forschung in Deutschland: „Was für ein Auto früher der Motor war, ist für ein E-Auto heute die Batterie“, erklärte die Behördenchefin. „Wir sollten deshalb darauf achten, dass die Innovationsdynamik in dieser Schlüsseltechnologie auch in Deutschland noch stärker zunimmt.“

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