CES 2026 Quintauris stellt erste RISC-V-Echtzeitplattform für Automobilindustrie vor

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

Mit der angekündigten RT-Europa-Plattform will Quintauris eine standardisierte Grundlage für die Entwicklung und Integration von RISC-V-Prozessoren in den Markt bringen. Mit ihr will man die Entwicklung vom Prototyp bis zur Produktion sicherzustellen. Wie die Plattform der Automobilindustrie einen effektiven Übergang zu RISC-V ermöglicht, wird das Unternehmen auf der CES 2026 demonstrieren.

Quintauris stellt mit RT-Europa die erste RISC-V-Echtzeitplattform für die Automobilindustrie vor.(Bild:  Quintauris)
Quintauris stellt mit RT-Europa die erste RISC-V-Echtzeitplattform für die Automobilindustrie vor.
(Bild: Quintauris)

Die RT-Europa-Plattform unterstützt das gleichnamige Profil, das Quintauris im Februar dieses Jahres veröffentlicht hat, und erweitert das Angebot um eine gemeinsame Grundlage für SoC-Design, Systemleistung und Schnittstellen, Virtualisierung und Ökosystemintegration. Dadurch kann die Automobilindustrie RISC-V-Prozessoren nutzen und gleichzeitig plattformkompatible IPs, wettbewerbsfähige und Applikationsspezifische Leistung, Software-Interoperabilität sowie formale Validierung und Benchmarking auf Basis des Quintauris Test Automation Framework sicherstellen.

Interoperabilität sicherstellen

Die Plattform führt eine Standardisierungsebene auf Systemebene ein, die Interoperabilität und Zuverlässigkeit über verschiedene IPs und Software-Konfigurationen hinweg gewährleistet und die erforderliche Leistung sicherstellt. In Verbindung mit dem Quintauris Test Automation Framework ermöglicht die RT-Europa-Plattform Automobilherstellern und Tier-1-Zulieferern die Evaluierung und Optimierung verschiedener RISC-V-IPs und Software-Stack-Implementierungen.

Die Einführung von RISC-V durch die Abstimmung des Ökosystems, Gewährleistung der erforderlichen Leistung und Interoperabilität zu beschleunigen, gilt als wichtiger Schritt. RT-Europa setzt die Interoperabilität von RISC-V in Echtzeitprozessoren in die Praxis um und schafft damit einen gemeinsamen Bezugspunkt für Hardware- und Software-Anbieter in der Automobilindustrie.

RT-Europa Reference Architectures wurde in Zusammenarbeit mit IP-, Software- und Toolchain-Partnern entwickelt. Die Architektur integriert verschiedene RISC-V-IPs, Betriebssysteme, Compiler und Debugging-Tools und ebnet so den Weg für die großflächige Einführung von RISC-V.

Die wichtigsten Vorteile von RT-Europa:

  • Optimierte und validierte Komponenten für Echtzeitleistung.
  • Standardisierte Systemarchitektur für RISC-V-Echtzeitanwendungen.
  • Gewährleistung der Interoperabilität zwischen IPs, Software-Stacks und Tools.
  • Beschleunigt den Workflow vom Prototyp bis zur Produktion für Automobilentwickler.

Vorstellung von RT-Europa auf der CES 2026

Auf der CES 2026 in Las Vegas wird Quintauris die Referenzarchitekturen von RT-Europa präsentieren und demonstrieren, wie die Plattform der Automobilindustrie einen effektiven Übergang zu RISC-V ermöglicht. Zusätzlich zur RT-Europa-Plattform wird Quintauris eine Vorabversion des Quintauris Test Automation Frameworks (QNTAF) vorstellen. Diese wird am Stand von Quintauris und Infineon vorgeführt.

Die RT-Europa-Plattform wird ab Januar 2026 für Kunden und Partner verfügbar sein.  (se)

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