Elektromobilität Projekt „PEAk-Bat“ abgeschlossen: Designkonzept für strukturelle Batteriesysteme

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Im Projekt „PEAk-Bat“ hat sich der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ der RWTH Aachen zusammen mit Ford, ACTS Advanced Car Technology Systems, SCIO Technology, TÜV Rheinland, Farasis Energy und Trumpf damit auseinandergesetzt, Kosten und Zeitaufwand für die Batterieproduktion zu reduzieren. Dabei konzentrierte man sich auf die Entwicklung struktureller Batteriesysteme.

Im Projekt PEAk-Bat hat sich der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components der RWTH Aachen zusammen mit Ford, ACTS Advanced Car Technology Systems, SCIO Technology, TÜV Rheinland, Farasis Energy und Trumpf an strukturellen Batteriesystemen gearbeitet.(Bild:  RWTH Aachen PEM)
Im Projekt PEAk-Bat hat sich der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components der RWTH Aachen zusammen mit Ford, ACTS Advanced Car Technology Systems, SCIO Technology, TÜV Rheinland, Farasis Energy und Trumpf an strukturellen Batteriesystemen gearbeitet.
(Bild: RWTH Aachen PEM)

Im Projekt hatten die Forschenden zehn Fahrzeugkarosserien mit einem integrierten strukturellen Batteriesystem aufgebaut und sie beim TÜV Rheinland und bei Magna testen lassen. Zudem hatte wurden mehrere Simulationsmodelle entworfen und anhand von Versuchen validiert. Das im Zuge des Projekts entwickelte Designkonzept für strukturelle Batteriesysteme im Module-to-Chassis-Ansatz habe zu einer Steigerung der volumetrischen Energiedichte um mehr als zehn Prozent und einer Zunahme der gravimetrischen Energiedichte um mehr als 15 Prozent geführt.

Zukünftig weniger Batterietests notwendig

„Eine frühzeitige Absicherung von Batteriesystemen mittels künstlicher Intelligenz hilft dabei, entscheidende Fehler im Produktionsablauf und die Kosten für Prototypen zu reduzieren“, erklärt PEM-Leiter Professor Achim Kampker. Die Ansätze der Forschenden zur virtuellen Absicherung verringere die Anzahl der bisher notwendigen Batterietests im Entwicklungsprozess deutlich. „Die eingesparten Testzeiten erlauben eine schnellere Entstehung neuartiger Batteriesysteme und dadurch eine frühere Markteinführung“, erläutert PEM-Leitungsmitglied Professor Heiner Heimes.

Ziel des Konsortiums war es, sowohl die massebezogene als auch die räumliche Energiedichte von Batterien zukünftig zu erhöhen. Im Zuge des Projekts waren außerdem zentrale Handlungsanweisungen und Erkenntnisse im Bereich der Batteriesicherheit entstanden, die in Form einer „Methodik zur Bewertung der Prüfnotwendigkeit bei Änderungen an Batteriesystemen“ veröffentlicht wurden. (se)

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