Batterietechnik Caterham setzt auf immersiongekühlte CTP-Batterie von Xing Mobility

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Xing Mobility hat auf der IAA Mobility 2025 in München sein neues Immersio Cell-to-Pack-Batteriesystem vorgestellt, das in Caterhams Elektro-Leichtbau-Sportcoupé Project V verbaut ist. Die immersiongekühlte, modulfreie CTP-Architektur sorgt für eine hohe thermische Stabilität und überzeugt mit einer hohen Energiedichte.

In das erste leichte Elektro-Sportcoupé von Caterham wurde die neue immersionsgekühlte CTP-Batterie von Xing Mobility verbaut.(Bild:  Xing Mobility)
In das erste leichte Elektro-Sportcoupé von Caterham wurde die neue immersionsgekühlte CTP-Batterie von Xing Mobility verbaut.
(Bild: Xing Mobility)

In München zeigte Caterham den Prototyp des Project V EV Sportcoupés. Das Projekt V wurde erstmals von Caterham im Juli 2023 auf dem Goodwood Festival of Speed und später auf der Tokyo Auto Salon in Japan im Januar 2024 und 2025 weltweit vorgestellt. Im Dezember letzten Jahres haben Caterham und Xing Mobility ihre Partnerschaft verkündet und bekanntgegeben, dass das Fahrzeug die immersionsgekühlte Batterie integriert hat.

Batterie wird bereits in Serie gefertigt

Unter dem Motto „Dynamic Power on Demand“ wollte Xing Mobility nicht nur die Leistungsfähigkeit des Systems demonstrieren, sondern vor allem auch den Praxiseinsatz. Das im Project V verbaute Immersio CTP-System wird bereits in der Paradigm Factory in Taiwan in Serie produziert. Das Werk ist ausschließlich auf immersiongekühlte Batteriesysteme spezialisiert.

Mit Anwendungen in Nutzfahrzeugen, industriellen Elektrofahrzeugen und sicherheitskritischen Plattformen ist Xings Technik längst über die Prototypenphase hinaus. In München verdeutlichten verschiedene Ausführungen der Batterien die modulare Bauweise und Skalierbarkeit für verschiedene Fahrzeugarchitekturen und Leistungsanforderungen.

Wie sieht die weitere Entwicklung aus?

Das vor zehn Jahren gegründete taiwanesische Unternehmen zeigte auf der Mobilitätsmesse, wie die Weiterentwicklung der Cell-to-Chassis-Plattform weitergeht. Die erstmals 2024 präsentierte CTC-Architektur wurde seither strukturell weiterentwickelt, um eine direkte Integration auf Fahrgestellebene zu ermöglichen. Das bringt etliche Vorteile mit sich, wie eine bessere Stabilität, weniger Platzbedarf und eine höhere Energieeffizienz. Die Integration von Batteriesystemen soll damit auf gewerbliche als auch leistungsstarke Elektro-Pkws ausgeweitet werden.  (se)

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