Alternative Antriebe Projekt DelHyVEHR: Flüssigwasserstoff rentabel machen

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Den Vertrieb von Flüssigwasserstoff rentabel und ihn als sauberen Energieträger für verschiedene Branchen zugänglich zu machen – damit beschäftigt sich das Projekt DelHyVEHR. Ziel ist es u.a., eine Flüssigwasserstoff-Hochleistungstankstelle für Anwendungen im Schienenverkehr, in der Luftfahrt und in der Schifffahrt mit einer Durchflussrate von mehr als 5 Tonnen pro Stunde und ohne Verdampfungsverluste zu entwickeln.

Im Projekt DelHyVEHR arbeiten 13 Partner daran, Flüssigwasserstoff rentabel machen.(Bild:  frei lizensiert bei Pixabay)
Im Projekt DelHyVEHR arbeiten 13 Partner daran, Flüssigwasserstoff rentabel machen.
(Bild: frei lizensiert bei Pixabay)

Flüssigwasserstoff könnte dazu beitragen, CO2-Emissionen zu minimieren, insbesondere bei Schwerlastanwendungen wie dem Schienen-, Luft- und Seeverkehr. Während bestehende Technologien den Weg für die Betankung von Leichtfahrzeugen mit gasförmigem Wasserstoff geebnet haben, zielt DelHyVEHR darauf ab, die Lücke in der Verteilungsinfrastruktur für flüssigen Wasserstoff zu schließen. Dazu gehört es auch, eine Flüssigwasserstoff-Hochleistungstankstelle mit einer Durchflussrate von mehr als 5 Tonnen pro Stunde und ohne Verdampfungsverluste umzusetzen.

Die Demonstrationsaktivitäten will man bis 2027 abzuschließen, entsprechende Technologien sollen bis 2029 kommerzialisiert werden. Bis 2030 sind 15 Tankstellen geplant – bis 2040 soll es 81 Stationen geben.

Wertschöpfungskette komplett abdecken

Das Konsortium des Projekts besteht aus 13 Partnern, die die gesamte Wertschöpfungskette von der Komponentenentwicklung bis zur Systemdemonstration und -bewertung abdecken. Projektkoordinator ist Engie Lab Crigen. Des Weiteren gibt es einen Beirat, der das Projekt unterstützt und sich aus Vertretern von Engie, Elengy, Ariane Group, Fives, Absolut Systems, Dekra, Benkei, Trelleborg, Cesame Exadebit, Ulster University, die Energy Policy Group und Erig zusammensetzt.

Projektdauer

DelHyVEHR ist für einen Zeitraum von drei Jahren angesetzt. Es wird von der Europäischen Union finanziert und von der Clean Hydrogen Partnership mit einem Budget von 5 Millionen Euro und einem europäischen Beitrag von 3,7 Millionen Euro unterstützt. Darüber hinaus wurde dieses Projekt vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und vom Vereinigten Königreich gefördert.

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