Batterietechnik PowerCo und Universität Münster kooperieren bei Batterieforschung

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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PowerCo und die Universität Münster arbeiten in Zukunft eng zusammen. So unterstützt die Volkswagen-Tochter die Internationale Forschungsschule für Batterie-Chemie, Charakterisierung, Analyse, Recycling und Anwendung der Universität bei der Finanzierung und den damit einhergehenden Doktorandenstellen. Zudem bekommen die Studenten einen Praxiseinblick.

Freuen sich auf die zukünftige Kooperation: Prof. Martin Winter, BACCARA, Dr. Kerstin Neuhaus, BACCARA, Sebastian Krapoth, PowerCo, Dr. Julia Quante, BACCARA, Prof. Frank Glorius, BACCARA (vlnr).(Bild:  Volkswagen)
Freuen sich auf die zukünftige Kooperation: Prof. Martin Winter, BACCARA, Dr. Kerstin Neuhaus, BACCARA, Sebastian Krapoth, PowerCo, Dr. Julia Quante, BACCARA, Prof. Frank Glorius, BACCARA (vlnr).
(Bild: Volkswagen)

Batterieforschung ist zentraler Baustein für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Automobilstandorts Deutschland. In den vergangenen Jahren hat man hier eine enorme Aufholjagd absolviert. Die kombinierte Förderung von Auf- und Ausbau regionaler Kompetenzzentren sowie von überregionalen Verbundprojekten aus Industrie und Akademie haben dazu beigetragen, dass sich Deutschland in den letzten Jahren unter forschungsstarken Nationen weltweit positioniert hat. Dieser Aufschwung hängt vor allem mit der Elektromobilität zusammen, die die Batterieforschung in den Fokus gerückt hat.

Batterietechnologie in der Breite

„Mit der PowerCo wollen wir die Batteriezelle als Schlüsseltechnologie in Deutschland und Europa etablieren. Dafür setzen wir auf die klügsten und engagiertesten Köpfe der Branche, die gemeinsam mit uns einen nachhaltigen, verlässlichen Zellhersteller mit europäischen Wurzeln aufbauen wollen“, betont Sebastian Krapoth, Chief Human Resources Officer von PowerCo und erklärt: „Durch die Zusammenarbeit mit Münster wollen wir unseren Beitrag leisten, dass diese Köpfe auch in Zukunft in Deutschland ausgebildet werden können und nicht frühzeitig ins Ausland abwandern müssen. Wir brauchen eine starke Batterieforschung mit Spitzenforschern und Spitzenforscherinnen, um im Wettlauf mit den asiatischen Wettbewerbern bestehen zu können.“

45 Doktoranden der Universität Münster werden in der Forschungsschule in Wissenschaft und Forschung ausgebildet. Dazu gehören beispielsweise Workshops im Bereich der interkulturellen Kommunikation, das Erlernen von Programmiersprachen und weitere Qualifikationen, die sich im weiteren Berufsleben als wertvoll erweisen können. Dabei profitieren die Teilnehmenden auch vom Wissen der mehr als 30 Forschenden, die sich am Programm beteiligen. Der Kooperationsvertrag ist zunächst auf drei Jahre angelegt. „Es ist essenziell, die Lithium-Ionen-Batterie weiter zu optimieren und kritische Rohstoffe weiter zu substituieren. Zudem stehen Feststoffbatterien und lithiumfreie Systeme wie die Natrium-Ionen-Batterie im Fokus der Forschung. Denn es wird nicht die eine universelle Batterietechnologie der Zukunft geben. Vielmehr wird sich der Markt stärker ausdifferenzieren“, bringt Prof. Dr. Martin Winter, einer der beiden wissenschaftlichen Leiter der Internationale Forschungsschule für Batterie-Chemie, Charakterisierung, Analyse, Recycling und Anwendung (BACCARA), dem MEET-Batterieforschungszentrum der Universität Münster und des Helmholtz-Instituts Münster des Forschungszentrums Jülich die Notwendigkeit gut ausgebildeter Fachkräfte auf den Punkt.

Externe Unterstützung für Fachkräfteausbildung notwendig

Angesichts deutlich reduzierter Forschungsmittel des Bundes ist die Batterieforschung in Deutschland inzwischen massiv auf externe Unterstützung angewiesen. Prof. Dr. Martin Winter: „Mit der Unterstützung durch die PowerCo stellen wir jetzt sicher, dass in Münster weiterhin Spitzenforschung und Spitzenausbildung Hand in Hand vorangehen können. Aus Münster wird auch in Zukunft die gesamte Bandbreite hochqualifizierter Fachkräfte kommen. Sie werden national wie in Europa entscheidende Impulse für die Batterieforschung und -industrie setzen. Letztlich ist mit der Unterstützung von PowerCo auch garantiert, dass der Industriebezug auf höchster Ebene sichergestellt ist.“

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