Logistik Österreichische Post liefert ab sofort nur noch elektrisch

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Die Österreichische Post will für die Brief- und Paketzustellung keine Diesel-Transporter mehr kaufen. Allein für das laufende Jahr sollen rund 800 Elektro-Zustellfahrzeuge hinzukommen.

Die Post in Österrreich wird schneller elektrifiziert als ursprünglich geplant.(Bild:  Österreichische Post)
Die Post in Österrreich wird schneller elektrifiziert als ursprünglich geplant.
(Bild: Österreichische Post)

In Österreich kommt die Post künftig elektrisch. Das Logistikunternehmen will ab sofort nur noch E-Mobile als Zustellfahrzeuge beschaffen. Ursprünglich war der Schritt erst für das kommende Jahr geplant, aufgrund der Fortschritte und Entwicklungen am Fahrzeugmarkt wird die Umstellung nun vorgezogen. Für das laufende Jahr ist die Anschaffung von 800 E-Mobilen vorgesehen, 2023 sollen weitere 1.300 dazu kommen. Aktuell nutzt die Österreichische Post rund 1.400 E-Transporter sowie 1.100 E-Bikes, E-Trikes und E-Mopeds.

Neben dem Ausbau der E-Flotte wird auch in die Ladeinfrastruktur investiert. Insgesamt sollen 6.000 weitere Ladestellen geschaffen werden, Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung werden bei Mietobjekten vorbereitet oder bei eigenen Projekten gleich miterrichtet.

Deutsche Post ist zurückhaltender

Das deutsche Pendant zur Österreichischen Post, die ungleich größere Deutsche Post DHL Group, gibt sich bei der Elektrifizierung zurückhaltender. Bis 2030 sollen in der Zustellung weltweit rund 80.000 E-Fahrzeuge eingesetzt werden, wie der Konzern Anfang 2021 mitteilte. Dann wären 60 Prozent der Flotte elektrifiziert, 2020 waren es rund 18 Prozent.

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