Elektromobilität NXP stellt kabelloses Batteriemanagementsystem auf Basis von Ultrabreitband vor

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NXP Semiconductors hat auf der electronica 2024 zum ersten Mal ein kabelloses Batteriemanagementsystem mit Ultrabreitband-Fähigkeiten gezeigt. Die Lösung hilft dabei, komplexe Fertigungsprozesse zu vereinfachen.

Halbleiterhersteller NXP hat auf der electronica 2024 sein neues kabelloses Batteriemanagementsystem präsentiert, das auf Ultrabreitband-Technologie basiert. (Bild:  NXP)
Halbleiterhersteller NXP hat auf der electronica 2024 sein neues kabelloses Batteriemanagementsystem präsentiert, das auf Ultrabreitband-Technologie basiert.
(Bild: NXP)

Die kabellose BMS-Technologie entkoppelt die mechanische von der elektrischen Entwicklung, so dass Elektroautobauer von einer höheren Flexibilität, einer schnelleren Markteinführung sowie reduzierten Entwicklungskosten profitieren im Vergleich zu kabelgestützten Batteriemanagementsystemen. Gleichzeitig erhalten sie ein skalierbares System für unterschiedliche Plattformen.

Weniger fehleranfällig

Durch den Einsatz kabelloser Lösungen sind komplexe Kabelbäume im Batteriepack nicht mehr notwendig. Darüber hinaus sind auch weniger fehleranfällige manuelle Arbeitsschritte notwendig. So lassen sich Elektrofahrzeugen effizienter montieren und es entstehen weniger Gesamtlebenszykluskosten. Durch den Verzicht auf Stecker und Kabel zwischen den Batteriemodulen lässt sich zudem die Energiedichte erhöhen, was letztendlich der Reichweite zugutekommt.

Herausforderungen meistern

Um kabellose Kommunikation in reflektierenden Strukturen wie einem Batteriepack nutzen zu können, muss man die Herausforderung „begrenzter Raum im Batteriepack-Gehäuse“ lösen. UWB-Technologie nutzt Impulse mit hoher Bandbreite anstelle einer modulierten, sinusförmigen Trägerfrequenz, wie sie bei 2,4-GHz-Schmalband-Technologien wie Bluetooth Low Energy (BLE) zum Einsatz kommt. Das ermöglicht eine geringere Fehleranfälligkeit gegenüber Reflexionen und frequenzselektivem Fading. Das gewährleistet eine stabilere und verlässlichere Datenübertragung.

Flexibilität bei Fahrzeugarchitektur bieten

Die neue Lösung ist Teil des FlexCom-Portfolios von NXP. Sie unterstützt sowohl kabelgebundene als auch kabellose Technologien und ermöglicht eine größere Flexibilität bei der Wahl der Fahrzeugarchitektur und -technologie. Darüber hinaus sorgen eine einheitliche Software-Architektur und Sicherheitsbibliotheken für beide BMS-Konfigurationen dafür, dass sich die Software plattformübergreifend wiederverwenden lässt. Das wiederum sorgt für einen niedrigeren Entwicklungsaufwand.

Der Halbleiterhersteller stellt seine drahtlosen Ultrabreitband-Batteriemanagementlösung Automobilherstellern ab dem zweiten Quartal 2025 zur Prüfung und Entwicklung zur Verfügung.

Neues IC

Das NXP FlexCom BMS-Portfolio umfasst auch das kürzlich angekündigten NXP MC33777 Battery Junction Box IC, das Hochspannungsbatterien mit Spannungs-, Gehäuseisolierungs- und Strommessungen unterstützt. Zudem ist die Komponente Bestandteil von BMS. Sie kann inklusive aller Software und Anwendungen sowohl in kabelgebundenen als auch drahtlosen Batteriemanagementlösungen eingesetzt werden, ohne dass Hersteller zusätzliche Drittanbieter einbinden müssen.  (se)

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