Umfrage Mehrheit befürwortet Fahrtauglichkeitstests bei Senioren

Quelle: sp-x 1 min Lesedauer

In Deutschland gilt der Führerschein im Prinzip ein Leben lang. Sollte daran etwas geändert werden? Ausgehend von einem Änderungsvorschlag der EU liefern die Ergebnisse einer Umfrage eindeutige Ergebnisse.

Im Gegensatz zu einem Großteil der deutschen Autofahrer sehen Politik und Automobilclubs den Vorschlag einer Fahrtauglichkeitsprüfung bei Senioren eher kritisch. (Bild:  sp-x)
Im Gegensatz zu einem Großteil der deutschen Autofahrer sehen Politik und Automobilclubs den Vorschlag einer Fahrtauglichkeitsprüfung bei Senioren eher kritisch.
(Bild: sp-x)

Sollten Senioren regelmäßig ihre Fahrtauglichkeit unter Beweis stellen? Und wenn ja, wie sollten die Checks aussehen? Ein Vorschlag der EU sieht vor, ältere Autofahrer ab 70 Jahre alle fünf Jahre mittels einer Selbsteinschätzung per Fragebogen und einer medizinischen Untersuchung überprüfen zu lassen.

Politik und Automobilclubs sehen den Vorschlag eher kritisch. Doch wie stehen deutsche Autofahrer zu diesem Thema? Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox ergab, dass Dreiviertel der Befragten die EU-Anregung befürworten. Bei den 70- bis 79-jährigen Teilnehmer halten 56 Prozent die Einführung von regelmäßigen Checks für richtig.

EU-Überprüfungsturnus zu niedrig angesetzt?

89 Prozent der Befürworter goutieren einen drei- oder zweijährigen Überprüfungsrhythmus. Für einen von der EU favorisierten Fünf-Jahres-Turnus sind nur sieben Prozent.

Die Selbsteinschätzung per Fragebogen sehen 30 Prozent als geeignet an, zwei Drittel sprechen sich für eine ärztliche Untersuchung aus. Kontroll-Fahrstunden halten 63 Prozent für ein probates Instrument der Überprüfung, allerdings spricht sich nur jeder Zehnte für eine erneute Führerscheinprüfung aus.

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