Güterverkehr Mehr Gewichtskontrollen für Lkw geplant

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Es gibt genaue Vorschriften, wie schwer ein Lkw beladen sein darf. Das angegebene Maximalgewicht wird aber gerne mal übersehen. Das soll sich nun jedoch ändern.

Die Gewichtskontrollen sollen dazu beitragen, dass die Infrastruktur nicht durch zu schwere Lkw belastet wird.(Bild:  Autobahn GmbH / Maurice Kaluscha)
Die Gewichtskontrollen sollen dazu beitragen, dass die Infrastruktur nicht durch zu schwere Lkw belastet wird.
(Bild: Autobahn GmbH / Maurice Kaluscha)

Überladene Lkw sollen zukünftig auf deutschen Autobahnen schneller entdeckt und Verstöße der Überschreitung der vorgegebenen Gewichtsobergrenze geahndet werden.

Die Autobahn GmbH und das Bundesamt für Logistik und Mobilität planen bis 2028 bundesweit auf Autobahnen 16 Gewichtskontrollstellen für Lkw zu installieren. Die erste Kontrollstation geht im Herbst 2024 am Parkplatz Rur-Scholle auf der A4 nahe Düren in Nordrhein-Westfalen in Betrieb.

Bußgeld gegen Fahrer und Halter bei zu viel Gewicht

Die jeweils rund 2,5 Millionen Euro teuren Messstationen bestehen aus zwei Einheiten: Wenige Kilometer vor der Kontrollstation an einem Rastplatz werden die Achslasten der vorbeifahrenden Lkw mittels einer sogenannten Weight-in-Motion-Anlage ermittelt.

Verdächtige Lkw werden anschließend durch eine Ausleittechnik zur Kontrolle auf dem Rastplatz dirigiert und auf einer stationären Waage gewogen. Bringt der Lkw zu viel Gewicht auf die Waage, wird die Weiterfahrt untersagt und ein Bußgeld gegen Fahrer und Halter verhängt.

Die Kontrollen sollen dazu beitragen, dass Infrastruktur wie etwa Brücken nicht durch zu schwere Lkw belastet werden. Außerdem gefährden überladene Lkw unter anderem durch längere Bremswege die Verkehrssicherheit.

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