Deutschlandticket Mehr Fahrgäste bei Bussen und Bahnen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Zwar nutzen die Menschen in Deutschland den öffentlichen Personennahverkehr noch immer weniger intensiv als vor der Pandemie. Vor allem in einem Bereich konnte das Fahrgastvolumen aber in der ersten Jahreshälfte deutlich zulegen.

(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Einführung des Deutschlandtickets hat im ersten Halbjahr mit zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen bei Bussen und Bahnen beigetragen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag waren fast 5,3 Milliarden Gäste im Linienverkehr unterwegs. Das waren 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Niveau vor der Pandemie in den ersten sechs Monaten 2019 wurde um 13 Prozent verfehlt.

Das Deutschlandticket wurde am 1. Mai eingeführt. Es ist mit 49 Euro teurer als das im vergangenen Jahr von Juni an auf drei Monate befristete 9-Euro-Ticket. Die Zuwächse durch das Deutschlandticket im zweiten Quartal bezifferte das Bundesamt auf 4 Prozent. Bei dem vergleichsweise geringen Plus spielt den Angaben zufolge auch eine Rolle, dass das 9-Euro-Ticket im Vorjahreszeitraum zu einem besonders kräftigen Anstieg der Fahrgastzahlen geführt hatte.

Fernverkehr kann am stärksten zulegen

Besonders stark legten im ersten Halbjahr 2023 die Fahrgastzahlen im Linienfernverkehr zu, die in der Corona-Krise am stärksten gesunken war. In Fernzügen wurden 72 Millionen Reisende und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gezählt. Den Linienfernverkehr mit Bussen nutzten 4,8 Millionen Menschen – 89 Prozent mehr. Im öffentlichen Personennahverkehr, der 99 Prozent des Linienverkehrs ausmacht, erhöhte sich das Fahrgastaufkommen um 10 Prozent.

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