Neuheit Magura entwickelt CBS-Bremsen für Fahrräder

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Vergangenes Jahr hat Magura ein gemeinsam mit Bosch entwickeltes ABS-Bremssystem für E-Bikes vorgestellt. Jetzt folgt ein neues CBS-System, das stromlos für mehr Sicherheit sorgt.

Das von Magura entwickelte CBS-System für Fahrräder soll ab 2024 in Lastenrädern zum Einsatz kommen.(Bild:  Magura)
Das von Magura entwickelte CBS-System für Fahrräder soll ab 2024 in Lastenrädern zum Einsatz kommen.
(Bild: Magura)

Der deutsche Bremsenspezialist Magura hat die CBS-Bremsentechnik (Combined Braking System) für die Fahrradwelt adaptiert. Bereits seit Jahrzehnten sorgen CBS-Lösungen bei Motorrädern und Rollern für mehr Sicherheit.

Statt über einen Hebel nur jeweils die Bremsen einer Achse, wird bei CBS-Bremsen automatisch die Bremskraft auf beide Räder verteilt, auch wenn nur ein Hebel betätigt wird.

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Der Vorteil: Die parallele Aktivierung der Stopper sorgt für eine verbesserte Bremsleistung und somit kürzere Bremswege, außerdem bleibt das Fahrzeug bei herzhaften Bremseingriffen stabiler. Ungeübten Fahrern hilft es zudem generell dabei, stärker mit der Vorderradbremse zu bremsen.

Keine Stromversorgung notwendig

Offiziell wurde die Technik als Studie deklariert, soll aber ab 2024 zunächst für Lastenräder und später für andere Zweirad-Gattungen verfügbar sein. Anders als etwa das Bosch-Magura-ABS arbeitet der CBS-Bremskraftverteiler rein mechanisch und ist somit nicht auf eine Stromversorgung angewiesen.

Mit dem System „MT A2“ hat Magura außerdem ein neues und vergleichsweise günstiges System hydraulischer Scheibenbremsen entwickelt. Die neue Bremsenfamilie ist für günstige Einstiegsmodelle gedacht. Sie zeichnet sich durch ein schlichtes Design aus, außerdem soll das System wartungsarm sein.

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