Elektromobilität Kreislaufwirtschaft: Polestar setzt recycelte Batteriematerialien in seinen Fahrzeugen ein

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Batterien des Polestar 2 und des Polestar 3 enthalten nunmehr rund 50 Prozent recyceltes Kobalt, wie der Elektrofahrzeughersteller bekanntgab. Das Unternehmen arbeitet verstärkt daran, sich weniger abhängig von Primärrohstoffen zu machen, will die Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöhen und wertvolle Ressourcen länger im Kreislauf halten.

Recyceltes Kobalt kommt zu rund 50 Prozent in der Batterie des Polestar 2 und des Polestar 3 zum Einsatz.(Bild:  Polestar)
Recyceltes Kobalt kommt zu rund 50 Prozent in der Batterie des Polestar 2 und des Polestar 3 zum Einsatz.
(Bild: Polestar)

Polestar legt während der Nutzungsphase der Fahrzeuge ein großes Augenmerk darauf, die Lebensdauer der Batterie zu verlängern und ihren Wert möglichst lange zu erhalten. Die Geely-Tochter arbeitet mit den Batteriezentren von Volvo zusammen, um Hochvoltbatterien aufzubereiten. Benötigen Polestar 2 oder Polestar 3 einen Batteriewechsel, wird hier ein aufgearbeiteter Energiespeicher eingebaut, wodurch ein geschlossener Kreislauf entsteht. Endverbraucher erhalten erneuerte Ersatzbatterien mit gleichwertigem Gesundheitszustand, was den Werterhalt der Batterie verbessert und gleichzeitig die Umweltbelastung reduziert. Warum das so wichtig ist, erklärt Fredrika Klarén, Head of Sustainability bei Polestar: „Einen Polestar zu fahren ist eine bewusste Entscheidung von Kundinnen und Kunden, die an morgen denken. Elektrifizierung, die mit erneuerbarer Energie betrieben und durch zirkuläre Batteriematerialien ermöglicht wird, lässt ein neues System entstehen: Ressourcen bleiben im Kreislauf und sind stets verfügbar, statt knapper zu werden.“

Recycling-Partnerschaften im Fokus

Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen daran, in allen Märkten Recycling-Partnerschaften aufzubauen. Damit will man nicht nur die die Herstellerverantwortung erfüllen, Batterielebenszyklen verlängern und die Materialrückgewinnung maximieren.

Der Elektroautobauer setzt darüber hinaus recyceltes Aluminium und Stahl, Teppiche aus Econyl-Polyamid sowie Garne aus PET-Abfällen in seinen Fahrzeugen ein. In Kombination mit einem starken Fokus auf reduzierte Materialkomplexität, modularen Aufbau, Monomateriallösungen und zirkuläre Nutzung bietet man dem Endverbraucher ein nach eigenen Aussagen „verantwortungsvoll gebautes Fahrzeug“. (se)

(ID:50799893)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung