Fahrzeugnetzwerke KD und Leopard Imaging: 10GBASE-AU-fähige Kamera mit Glasfaser-Konnektivität

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

KD hat seinen optischen 10GBASE-AU-Transceivers KD7251 in die optische Multigigabit-Kamera LI-VENUS-ISX031-BASE-AU von Leopard Imaging implementiert. Corning hat ein hybrides Kabel- und Steckersystem entwickelt. Das neue System bietet eine skalierbare Datenkommunikation mit bis zu 10 Gbit/s.

Leopard Imaging implementiert KDs KD7251 Transceiver in die LI-VENUS-ISX031-BASE-AU Automobilkamera mit Cornings automobiltauglichen Hybridstecker und Kabelbaum.(Bild:  KD)
Leopard Imaging implementiert KDs KD7251 Transceiver in die LI-VENUS-ISX031-BASE-AU Automobilkamera mit Cornings automobiltauglichen Hybridstecker und Kabelbaum.
(Bild: KD)

Die Bandbreite lässt sich durch das Upgrade des bestehenden Weitwinkel-Kamerasystems von einer herkömmlichen GMSL2-Kupferschnittstelle auf eine Glasfaser-basierte 10GBASE-AU-Verbindung erzielen, die konform zum IEEE 802.3cz Standard ist. Diese Lösung ist für die Anforderungen an das Netzwerk in Fahrzeug-Anwendungen wie automatisiertes Fahren, Fahrerassistenz, digitaler Videoaufzeichnung und industrieller Bildverarbeitung prädestiniert. „Dieser Durchbruch zeigt die Funktionsfähigkeit unseres KD7251-Transceivers in kompakten Automobil-Kameramodulen bei gleichzeitig größeren Entfernungen von bis zu 40 Metern“, freut sich David Sánchez, Hardware-Designer bei KD und Projektleiter der technologischen Zusammenarbeit und erklärt: „Der Einsatz von Glasfaser beseitigt EMV-Probleme, reduziert das Kabelgewicht und unterstützt asymmetrische Verbindungsgeschwindigkeiten für optimierten Stromverbrauch. Damit ist diese Innovation wesentlich für zukünftige Fahrzeugnetzwerke, bei denen eine hohe Bandbreite, geringe Latenz und Interferenz-freie Datenverbindungen entscheidend sind.”

Kabellängen von bis zu 40 Metern

Mit der neuen optischen Verbindung unterstützt die LI-VENUS-ISX031-BASE-AU Kamera von Leopard Imaging eine höhere Datenübertragung, höhere Auflösung und größere Bildtiefe. Mit dem Austausch der Kupferschnittstelle durch den optischen Transceiver KD7251 steigt die Konnektivität im Fahrzeug von 3 Gbit/s auf bis zu 10 Gbit/s.

Die kleine Kamera wiegt 162 Gramm. Sie ist mit dem Sony Diagonal 7,45 mm (Typ 1/2.42) CMOS-Bildsensor ISX031 ausgestattet und eignet sich für den Einsatz in einem Surround-View-System. Die Integration des Kabel- und Steckersystems von Corning ermöglicht einen verbesserten Zugang zu komplexen Positionen, wie etwa im Innern eines Seitenspiegels. Darüber hinaus ermöglicht das neue Kamerasystem Kabellängen von bis zu 40 Metern ohne Qualitätsverlust bei der Datenübertragung. (se)

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