E/E-Architektur Joint-Venture Volkswagen und Rivian: Bundeskartellamt erteilt Genehmigung

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Das Bundeskartellamt hat Volkswagen und Rivian grünes Licht gegeben. Damit steht dem 50:50-Joint-Venture nichts mehr im Wege. Darüber hinaus erwirbt Volkswagen eine Minderheitsbeteiligung an dem US-amerikanischen Elektroautobauer.

Das Bundeskartellamt hat das geplante Joint-Venture zwischen Volkswagen und Rivian genehmigt.(Bild:  frei lizensiert bei Pixabay)
Das Bundeskartellamt hat das geplante Joint-Venture zwischen Volkswagen und Rivian genehmigt.
(Bild: frei lizensiert bei Pixabay)

Im neuen Joint Venture wollen beide Autobauer gemeinsam an der E/E-Architektur für Elektrofahrzeuge arbeiten. Diese befindet sich gegenwärtig in einem Umbruch, weil die bisher vorherrschenden Architekturen mit vielen verteilten Steuereinheiten für die Herausforderungen der Zukunft nicht mehr ausreichend sein werden. E/E-Architektur werden aufgrund des absehbaren Wechsels zur E-Mobilität künftig deutlich mehr elektrische und elektronische Elemente enthalten. Das Gleiche gilt im Hinblick auf die Funktionen zum automatisierten und später autonomen Fahren und von in Fahrzeugen integrierten, netzbasierten Mehrwertdiensten. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass Software künftig eine noch zentralere Rolle spielen wird.

Keine Wettbewerbsbehinderung befürchtet

Das Bundeskartellamt hat das zukünftige Joint-Venture konnte fusionskontrollrechtlich freigegeben, weil es keine erhebliche Behinderung wirksamen Wettbewerbs erwarten lässt. Das gilt unabhängig von der Frage, ob man die E/E-Architektur als Ganzes oder unterschiedliche Teilsysteme und Teilleistungen als relevanten Markt betrachtet. Es wird auch in Zukunft ein ausreichendes Angebot von Leistungen für Fahrzeughersteller geben, mit dem diese E/E-Architekturen entwickeln können. Eine relevante Beeinträchtigung des Wettbewerbs um E/E-Architekturen sei nicht zu befürchten. Schließlich ist auch keine problematische Wettbewerbsbeschränkung auf den nachgelagerten Märkten für die Fahrzeuge zu erwarten, in denen die E/E-Architekturen zum Einsatz kommen.

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