Alternative Antriebstechnologien für Nutzfahrzeuge Johnson Matthey und Bosch entwickeln katalysatorbeschichtete Membranen für Brennstoffzellen-Stacks

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Johnson Matthey und Automobilzulieferer Bosch wollen Zukunftsthemen wie alternative Antriebstechnologien schneller umsetzen. Als ersten Schritt wollen beide Unternehmen, katalysatorbeschichtete Membranen für den Einsatz in Brennstoffzellenstapeln entwickeln und produzieren.

Freuen sich über die zukünftige Partnerschaft bei katalysatorbeschichteten Membranen für Brennstoffzellen-Stacks: Beate Grota, Mitglied des Bereichsvorstandes Powertrain Solutions bei Bosch und Anish Taneja Geschäftsführer von JM Hydrogen Technologies.(Bild:  Johnson Matthey)
Freuen sich über die zukünftige Partnerschaft bei katalysatorbeschichteten Membranen für Brennstoffzellen-Stacks: Beate Grota, Mitglied des Bereichsvorstandes Powertrain Solutions bei Bosch und Anish Taneja Geschäftsführer von JM Hydrogen Technologies.
(Bild: Johnson Matthey)

Die Umgestaltung und Dekarbonisierung der Automobilindustrie erfordert einen Mix aus Antriebssystemen und Lösungen für verschiedene Fahrzeugklassen. Eine Lösung hierfür können Brennstoffzellensysteme sein. Wasserstoff-Brennstoffzellen sind elektrochemische Geräte, die Wasserstoff und Sauerstoff kombinieren, um Strom zu erzeugen. Weil als Nebenprodukt lediglich Wasser auftritt, gelten Brennstoffzellenfahrzeuge als Alternative zu Stromern.

Kräfte bündeln

Die katalysatorbeschichteten Membranen (Catalyst Coated Membranes, CCMs) von JM kommen in dem integrierten, kompakten und skalierbaren Brennstoffzellen-Energiemodul von Bosch für Nutzfahrzeuge zum Einsatz – die insbesondere für längere Strecken ausgelegt sind.

In Stuttgart-Feuerbach zeigten sich beide Vertragspartner beim Unterzeichnen der Vereinbarung über die Kooperation begeistert: „JM freut sich, dass wir unsere Kräfte bündeln, um zukünftige Möglichkeiten für eine saubere Mobilität und Energieerzeugung zu erforschen und zu entwickeln“, betont Anish Taneja Geschäftsführer von JM Hydrogen Technologies. Beate Grota, Mitglied des Bereichsvorstandes Powertrain Solutions bei Bosch fügte hinzu: „Die Brennstoffzellentechnologie für mobile Anwendungen ist aus technologischer Sicht für einen breiten Einsatz bereit. Unsere Partnerschaft zielt darauf ab, die Leistung und Effizienz der Brennstoffzellenstapel weiter zu steigern.“  (se)

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