Energiespeichersysteme Rutronik-Entwicklung lässt Energie intelligent speichern und einsetzen
Die Idee eines hybriden Energiespeichersystems (HESS) geistert schon lange durch die Automobilbranche. Der Elektronik-Distributor Rutronik hat jetzt ein serienfähiges 48-Volt-Konzept entwickelt, das dank seiner Umschaltlogik und skalierbaren Architektur für ein breites Anwendungsspektrum geeignet ist.
Bei einem HESS liefert, vereinfacht gesagt, die Batterie mit ihrer hohen Energiedichte dauerhaft die Energie für die durchschnittlich benötigten Antriebsleistungen. Ein Ultracap liefert für eine kurze Zeit hohe Ströme, etwa während der Beschleunigungsvorgänge eines Fahrzeugs. Umgekehrt speichert er beispielsweise bei Pkw die anfallende Rekuperationsenergie, die zwar im Vergleich zu den Strömen beim Boosten relativ moderat ist, aber sehr kurzfristig sehr hohe Spitzenwerte annehmen kann.
Insbesondere in Nordamerika finden das HESS-Konzept Anklang und könnte dort schon bald auf die Straße kommen. In Europa hat es bisher weniger Fuß gefasst. Einer der wenigen Protagonisten ist der Elektronik-Distributor Rutronik, genauer gesagt, dessen Engineering-Thinktank Rutronik Systems Solutions. Dort arbeiten Ingenieure gemeinsam mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau seit einigen Jahren an einem HESS, bei dem die 48-Volt-Lithium-Ionen-Traktionsbatterie und eine Ultracap-Bank mithilfe einer patentierten Umschaltelektronik in wechselnden Modi den E-Antrieb mit Energie „füttern“.
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