Elektromobilität Fusionieren Changan und Dongfeng zum größten Automobilhersteller Chinas?

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Der Markt für Elektrofahrzeuge ist auch in China stark umkämpft. Während Autoexperten bereits im vergangenen Jahr ein Automobilhersteller-Sterben in China vorhersagten, könnten nun zwei chinesische Konzerne ihre Kräfte bündeln. Changan und Dongfeng haben zeitgleich ihre jeweilige Reorganisation angekündigt – und heizten damit kräftig die Gerüchteküche an.

In China könnten die Karten der Automobilhersteller neu gemischt werden. Sollte es zu einer Fusion von Dongfeng und Changan kommen, entsteht dabei der größte Autobauer im Reich der Mitte.(Bild:  frei lizensiert bei Pixabay)
In China könnten die Karten der Automobilhersteller neu gemischt werden. Sollte es zu einer Fusion von Dongfeng und Changan kommen, entsteht dabei der größte Autobauer im Reich der Mitte.
(Bild: frei lizensiert bei Pixabay)

Elektromobilität hat sich noch nicht in dem Maße durchgesetzt wie erhofft. Auch in China haben die Automobilhersteller zu kämpfen. Das ist zum einen einem enormen Überangebot und zum anderen den US-amerikanischen und europäischen Strafzöllen geschuldet. Im Reich der Mitte könnten weit mehr als 40 Millionen Fahrzeuge produziert werden. Allerdings gehen bei weitem nicht so viele über den Ladentisch. Vergangenes Jahr wurden in China etwa 25 Millionen Autos verkauft.

Experten haben bereits Ende letzten Jahres ein Autobauer-Sterben in China prophezeit – vor allem kleinere Unternehmen sollen sich nicht halten können. Doch eventuell schließen sich auch zwei große Autobauer zusammen. Denn Dongfeng und Changan deuten eine Fusion an, aus der der größte chinesische Hersteller entstehen könnte – und der sechstgrößte der Welt.

Sechstgrößter Automobilhersteller

Die von Dongfeng bekanntgegebenen Zahlen zeigen, dass der Hersteller 2024 rund 2,5 Millionen Fahrzeuge verkaufte. Changan konnte knapp 2,7 Millionen Fahrzeuge absetzen. Auch wenn ein nicht zu unterschätzender bedeutender Anteil dieser Verkäufe Joint-Ventures zu verdanken ist. Das aus der Fusion entstehende Unternehmen käme also auf einen Wert von etwa 5,2 Millionen verkauften Fahrzeugen und würde sich somit Statista zufolge in puncto Fahrzeugabsatz hinter Toyota (10,82 Millionen verkaufter Fahrzeuge), Volkswagen (9,03 Millionen verkaufter Fahrzeuge), Hyundai Motor Group (7,23 Millionen verkaufter Fahrzeuge), General Motors (6,0 Millionen verkaufter Fahrzeuge) und Stellantis (5,5 Millionen verkaufter Fahrzeuge) auf Rang 6 einordnen. Damit würde es auch den heimische Konkurrenten BYD hinter sich lassen, der 2024 4,27 Millionen Fahrzeuge verkaufte. (se)

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