Mobilitätswende Förderprogramm für E-Lastenräder auf Eis

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Die vielbeschworene Verkehrswende in Deutschland kommt nur langsam voran. Mit dem Aussetzen der E-Lastenradförderung folgt ein weiterer Dämpfer.

E-Lastenräder wie hier das von Hermes eingesetzte Modell von Mubea sollen den Lastverkehr in Städten umweltfreundlicher machen.(Bild:  Hermes)
E-Lastenräder wie hier das von Hermes eingesetzte Modell von Mubea sollen den Lastverkehr in Städten umweltfreundlicher machen.
(Bild: Hermes)

Die staatliche Förderung für E-Lastenräder in Deutschland wird ausgesetzt, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nun mitgeteilt hat. Hintergrund ist das vom Bundesverfassungsgericht Mitte November gefällte Urteil zum zweiten Nachtragshaushalt 2021, dem eine vom Bundesfinanzministerium verhängte Haushaltssperre folgte.

Von dieser Sperre sind nun auch acht von der Bafa administrierte Förderprogramme betroffen. Zu den bis auf Weiteres pausierten Programmen gehören unter anderem das Aufbauprogramm für Wärmepumpen, das Förderprogramm für Serielle Sanierung sowie die Förderung von E-Lastenfahrrädern für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Wirtschaft und Kommunen.

2021 noch bis zu 2.500 Euro Förderung

Die E-Lastenfahrrad-Richtlinie wurde Anfang 2021 als Verkehrswende-Projekt aufgelegt, mit dem Ziel, den gewerblichen Lastverkehr in Städten stärker über dezentrale Minidepots auf umweltfreundliche Lastenräder umzuverteilen. Dabei wurde die Anschaffung von E-Lastenrädern mit bis zu 2.500 Euro unterstützt.

Wie die Bafa weiter mitteilt, sind die Bundesförderung für effiziente Gebäude sowie die als Umweltbonus bekannte Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen explizit von dieser Antragspause ausgenommen.

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