Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer fliegt beim CAR-Institut raus

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Er gehört zu den meistzitierten Autoexperten. Gleichzeitig polarisiert Ferdinand Dudenhöffer wie kaum ein anderer. Jetzt hat ihn das vom ihm selbst gegründete Institut vor die Tür gesetzt. In Zukunft wird er wohl unter anderer Flagge in den Medien auftauchen.

Ferdinand Dudenhöffer(Bild:  CAR)
Ferdinand Dudenhöffer
(Bild: CAR)

Prof. Ferdinand Dudenhöffer ist künftig nicht mehr Teil des „Center Automotive Research“ (CAR). Der Beratervertrag des Autoexperten laufe zum Jahresende aus und werde nicht verlängert, teilte das Duisburger Forschungsinstitut mit. Dudenhöffer hatte es einst selbst gegründet.

Der frühere Universitätsprofessor wandelte das CAR-Institut von einer universitären in eine privatwirtschaftliche Forschungseinrichtung umgewandelt, nachdem er in den Ruhestand gegangen war. Inzwischen hält er noch eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent an der Betreibergesellschaft D+S Automotive, die er laut Mitteilung vorerst behalten werde. Die Mehrheit an dem Unternehmen gehört seinem früheren Mitarbeiter Jan Wortberg.

Der hatte in den letzten Jahren die Führungsmannschaft des CAR-Instituts erweitert. Mit Dirk Wollschläger, Helena Wisbert und Beatrix C. Keim wurden weitere Direktoren berufen. Von einem „Zerwürfnis zwischen Dudenhöffer und der künftigen Führungsmannschaft“, schreibt jetzt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Dass man von Dudenhöffer, der als einer der meistzitierten Autoexperten gilt, künftig nichts mehr hören wird, ist unwahrscheinlich. Laut Handelsregister existiert in Bochum bereits eine Ferdi Research GmbH, deren Geschäftsführer Dudenhöffer ist.

(ID:49793067)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung