Standards Fahrzeugvernetzung: Microchip und Aviva Links erzielen ASA-ML-Interoperabilität

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Um ADAS-Anwendungen nach SAE Autononomie-Level 2 und 2+ umzusetzen, kommen immer mehr Sensoren zum Einsatz. Hier punktet der ASA-ML-Standard dank Skalierbarkeit, architektonischer Flexibilität und Interoperabilitätsvorteilen. Letzteren Punkt konnten nun Microchip und Aviva Links demonstrieren.

Partnerschaft für eine stabile ASA-ML-Interoperabilität: Microchip und Aviva Links, bald NXP.(Bild:  Microchip)
Partnerschaft für eine stabile ASA-ML-Interoperabilität: Microchip und Aviva Links, bald NXP.
(Bild: Microchip)

Die Automobilindustrie setzt ihren Übergang von proprietären Serializer/Deserializer-Lösungen (SerDes) zu einem interoperablen Ökosystem fort, das von der Automotive SerDes Alliance und ihrem ersten offenen Standard ASA Motion Link (ASA-ML) etabliert wurde. ASA-ML wird derzeit von Automobilherstellern und -zulieferern implementiert. Vorteil: Es bietet einen asymmetrischen, schnellen Kommunikationsstandard, der die zunehmende Zahl von Kameras, Sensoren und Displays in der Fahrzeugvernetzung verbindet. Microchip Technology und die zukünftige NXP-Tochter Aviva VIVA Links haben nun ASA-ML-Interoperabilität erzielt.

Starkes Ökosystem

Die Automotive SerDes Alliance hat mehr als 175 Mitglieder, darunter BMW, Ford, General Motors, Hyundai Kia Motor Company, Nio, Renault/Ampere, Stellantis, Volvo und Xiapeng Motors. Das herstellerübergreifende Ökosystem arbeitet aktiv daran, ASA-ML-fähige Systeme auf den Markt zu bringen, um dem Wachstum von Fahrerassistenzsystemen und Infotainment-Anwendungen im Fahrzeug gerecht zu werden.

ASA-ML unterstützt asymmetrische, schnelle Video-, Steuerungs- und Datenübertragung mit bis zu 16 GBit/s. Um ADAS-Anwendungen der Autonomiestufen L2 und L2+ zu realisieren, müssen immer mehr Kameras und Sensoren in Fahrzeuge verbaut werden. Diese Anwendungen erfordern die Skalierbarkeit, architektonische Flexibilität und Interoperabilitätsvorteile des ASA-ML-Standards. Diese werden durch herstellerunabhängige Lösungen für die Datenanbindung mit hoher Bandbreite vorangetrieben, was die Abhängigkeit von proprietären Lösungen verringert.

Microchip konnte durch die Übernahme von VSI einen ASA-ML-Chipsatz auf den Markt bringen. hat. Die Interoperabilitätsdemo mit Aviva Links folgt auf vorangegangenen Errungenschaften des Halbleiterherstellers, wie die kürzlich geschlossene Partnerschaft zur Bereitstellung einer ASA-ML-Kamera-Entwicklungsplattform für den japanischen Fahrzeugmarkt.

Die Chipsatz-Serie VS7000 der ASA-ML-Serializer/Deserializer steht qualifizierten Kunden als Muster zur Verfügung.

Weniger Risiko, niedrigere Kosten

Diese herstellerübergreifende Interoperabilität soll den Bedarf der Branche an interoperablen, sicheren und schnellen Datenverbindungen durch Lösungen decken, die sich von mehreren Anbietern beziehen lassen. Das minimiert Lieferkettenrisiken, fördert den Wettbewerb und senkt die Kosten. (se)

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