Fahrzeugvernetzung Fahrzeuge besser vor Cyberangriffen schützen – mit dem Connectivity Domain Controller OrangeBox 2.0 von NXP

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Mit der OrangeBox 2.0 hat NXP die neue Generation seines Connectivity Domain Controllers vorgestellt, der im Vergleich zur Vorgängerversion mit einer viermal höheren CPU-Leistung und Vorteilen, wie KI-Beschleunigung, Unterstützung postquantenkryptografischer Verfahren, eine ASIL-B-konforme Safety Island sowie Software-basierendes Netzwerkmanagement aufwartet.

Bei der NXP OrangeBox 2.0 handelt es sich um einen KI-fähigen Connectivity Domain Controller, der die Fahrzeugsicherheit vereinfacht.(Bild:  NXP)
Bei der NXP OrangeBox 2.0 handelt es sich um einen KI-fähigen Connectivity Domain Controller, der die Fahrzeugsicherheit vereinfacht.
(Bild: NXP)

Mit zunehmender Fahrzeugvernetzung und dem steigenden Software-Anteil im Auto gibt es mehr Einfallstore für Hacker, um unbefugten Zugriff auf das Fahrzeug zu erlangen. Somit kommt der Cybersecurity eine immer wichtigere Rolle zu. NXP will mit dem Connectivity Domain Controller OrangeBox 2.0 die notwendige Flexibilität bereitstellen, die für den Schutz vor Cyberbedrohungen erforderlich ist. „Die ursprüngliche OrangeBox-Plattform konsolidierte die drahtlose Konnektivität im Fahrzeug und reduzierte damit die potenziellen Angriffsflächen für Cyberbedrohungen“, erklärt Dan Loop, Vice President und General Manager für Automotive Edge Processing bei NXP. Er betont: „Die OrangeBox 2.0 geht nun einen Schritt weiter, indem KI genutzt wird, um ungewöhnliche Kommunikationsmuster zu erkennen, die auf bislang unbekannte Bedrohungen hindeuten könnten. Die KI-Funktionen sowie die erweiterte Sicherheit und Konnektivität des i.MX 94 Anwendungsprozessors ermöglichen nicht nur neue Schutzmechanismen, sondern auch neue Anwendungsfälle wie Flottenmanagement, vorausschauende Wartung und mehr.“

Unterstützung für das SDV

Die OrangeBox 2.0 basiert auf dem i.MX 94 Anwendungsprozessor mit integriertem neuronalen Netzwerk Beschleuniger eIQ Neutron (NPU), die KI-gestützte Firewall-Technologien beschleunigt. Der i.MX 94 ist Unternehmensaussagen zufolge zudem der erste i.MX-Anwendungsprozessor des Halbleiterherstellers mit integriertem 2,5-Gbit/s-Ethernet-Switch, der Software-definiertes Netzwerkmanagement ermöglicht und somit den Übergang zum Software-definierten Fahrzeug unterstützt. Darüber hinaus bietet er erstmals Unterstützung für Post-Quanten Public-Key-Kryptografie und ist damit auch bei Angriffen durch Quantencomputer abgesichert.

Die integrierte EdgeLock Secure Enclave (Advanced Profile) und der EdgeLock Accelerator (Prime) bieten zukunftssichere Sicherheitsfunktionen mit hoher Leistung. Zum Funktionsumfang zählen ein post-quanten-fähiger Hardware Root of Trust, ein beschleunigter Secure Boot, sicheres Debugging und zuverlässige Update-Mechanismen. Ergänzt wird das durch Funktionen zur Signierung von Nachrichten, zur Authentifizierung und zur Verschlüsselung in Echtzeit für eine durchgängig sichere Kommunikation. (se)

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