Security White-Hacking-Contest: 49 Sicherheitslücken in SDVs identifiziert

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Software-definierte Fahrzeuge werden nicht nur immer wichtiger, sondern stellen auch höhere Anforderungen an die Cybersecurity. Der Ende Januar 2025 von VicOne und ZDI veranstaltete Ethical Hacking-Wettbewerb „Pwn2Own Automotive 2025“ setzte sich mit Sicherheitslücken und dem Risiko von Cyberangriffen auseinander. Zu Tage kamen 49 Zero-Day-Schwachstellen.

Software-definierte Fahrzeuge können Einfallstore für Manipulationen und Cyberangriffe bieten. Daher gilt es, Sicherheitslücken rechtzeitig zu erkennen.(Bild:  frei lizensiert bei Pixabay)
Software-definierte Fahrzeuge können Einfallstore für Manipulationen und Cyberangriffe bieten. Daher gilt es, Sicherheitslücken rechtzeitig zu erkennen.
(Bild: frei lizensiert bei Pixabay)

VicOne und die Zero Day Initiative haben vom 22. bis 24. Januar 2025 den White-Hacking-Contest „Pwn2Own Automotive“ veranstaltet. Der Wettbewerb dient dazu, bisher unbekannte Cybersicherheitslücken (Zero-Day-Schwachstellen) im Automotive-Bereich zu identifizieren, zu erforschen und zu beseitigen. In diesem zweiten Jahr nahmen 21 Teams einschließlich einzelner Personen aus 13 Ländern weltweit, wie USA, Japan, Großbritannien, Ungarn, Niederlande, Frankreich, Deutschland und Vietnam teil. Im Laufe des Wettbewerbs wurden insgesamt 49 Zero-Day-Schwachstellen aufgedeckt.

Gegenmaßnahmen ergreifen

Mit der zunehmenden Durchdringung von Software-gesteuerten Fahrzeuge wachsen die Befürchtungen, dass Sicherheitslücken ausgenutzt und für Cyberangriffe missbraucht werden. Entgegenwirken kann man dem mittels Risikomanagement und neuen Cybersicherheitsstandards in der Automobilindustrie. Die auf der „Pwn2Own Automotive“ durchgeführten Sicherheitsuntersuchungen machen eine frühzeitige Erkennung von Zero-Day-Schwachstellen möglich, bevor sie auf dem Schwarzmarkt kursieren. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, schnell Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um Schäden durch Cyberangriffe zu verhindern. Die von den Teilnehmer 49 aufgedeckten Zero-Day-Schwachstellen wurden den jeweils betroffenen Automobilherstellern und -zulieferern gemeldet, die Schritte zu deren Behebung und zur Entwicklung von Gegenmaßnahmen unternehmen werden. Detaillierte Informationen zu den Cyberschwachstellen werden voraussichtlich 90 Tage nach Abschluss des Wettbewerbs veröffentlicht, je nach Fortschritt der Fehlerbehebungen und dem jeweiligen Stand von Neuentwicklungen.

Talente fördern und Risiken minimieren

Der White-Hacking-Wettbewerb will zum einen Anreize für Anstrengungen in Forschung und Entwicklung schaffen und gleichzeitig den Teilnehmern praktische Erfahrungen vermitteln, um Talente zu fördern. Ein wichtiger Aspekt, denn die Motivation für nicht-ethische Hacker liegen in der Regel in finanziellen, politischen oder persönlichen Motiven, die weitaus mehr motivieren.  (se)

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