Batteriemodulproduktion für Elektrofahrzeuge Elektrisch mobil – nachhaltig unterwegs

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Seit dem 12. Jahrhundert ist Leipzig Messestadt und wurde im 20. Jahrhundert zum Welthandelsplatz. Ein weiterer Superlativ entstand in der sächsischen Metropole Anfang der 2000er Jahre, als BMW hier ein neues Werk errichtete. Es wurde zu einer Geburtsstätte der Elektromobilität. SEW-Eurodrive als langjähriger Partner lieferte für die Batteriemodulproduktion Antriebslösungen aus dem Baukasten Movi-C.

2021 begann BMW im Fahrzeugwerk Leipzig die Produktion von Komponenten für die Hochvoltbatteriefertigung. Mittlerweile wird hier der gesamte Prozess der Hochvoltbatteriefertigung abgebildet.(Bild:  BMW)
2021 begann BMW im Fahrzeugwerk Leipzig die Produktion von Komponenten für die Hochvoltbatteriefertigung. Mittlerweile wird hier der gesamte Prozess der Hochvoltbatteriefertigung abgebildet.
(Bild: BMW)

Batterien spielen für Elektroautos eine zentrale Rolle, denn sie ermöglichen den schrittweisen Übergang zu emissionsärmeren Antriebsalternativen. Gestiegene Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt und der Wunsch nach einer nachhaltigen Produktion führten zu einer wachsenden Nachfrage nach Batterien aus Europa. Durch die Entstehung von regionalen, europäischen Wertschöpfungsketten erhöhen sich die Versorgungssicherheit und Liefergeschwindigkeit. Ein weiterer Vorteil ist eine umweltfreundlichere Produktion.

Power „Made in Leipzig“

2021 begann BMW im Fahrzeugwerk Leipzig die Produktion von Komponenten für die Hochvoltbatteriefertigung. Mittlerweile wird hier der gesamte Prozess der Hochvoltbatteriefertigung abgebildet mit fünf Zelllackierungs-, drei Modulfertigungslinien und zwei Linien für die Batterieproduktion. Sie umfassen alle erforderlichen Prozess-Schritte: Zellvorbereitung, Einzel- und Doppelmodulmontage, Klebstoffauftrag und Schweißen, Aushärtungsprozess, Kontaktierung, Endmontage und End-of-Line-Test.

Die Modulherstellung als Teil der Batterieproduktion erfordert hohe Präzision. Die Fördertechnik ist entscheidend für den energieeffizienten Materialfluss in der Modulherstellung. Die Antriebe von SEW-Eurodrive ermöglichen den zuverlässigen Transport innerhalb der Produktionslinie. (Bild:  SEW Eurodrive)
Die Modulherstellung als Teil der Batterieproduktion erfordert hohe Präzision. Die Fördertechnik ist entscheidend für den energieeffizienten Materialfluss in der Modulherstellung. Die Antriebe von SEW-Eurodrive ermöglichen den zuverlässigen Transport innerhalb der Produktionslinie.
(Bild: SEW Eurodrive)

Antriebskomponenten in der Modulmontage

Seit Jahrzehnten ist SEW-Eurodrive Zulieferer der Automobilbranche mit speziell zugeschnittenen Antriebslösungen. Mit den Integrated Drive Solutions gelingt es, sicherer und schneller zu produzieren und dabei die Kosten- und Energieeffizienz im Auge zu behalten. Die Fertigung bei den Kunden zu optimieren, gehört zu den anspruchsvollsten und gleichzeitig interessantesten Aufgaben des Bruchsaler Unternehmens. Auch mit BMW besteht bereits eine langjährige Partnerschaft.

Die Besonderheit des Projekts „Batteriemodulproduktion“ besteht darin, dass hier bewährte Lösungen aus dem Automatisierungsbaukasten Movi-C zum Einsatz kamen, aber auch neue Produkte wie der PxG CM3C..-Servogetriebemotor. Die Anforderungen an die Antriebstechnik – flächendeckende Sicherheitstechnik, platzoptimierte Schaltschränke und weltweite Standardisierung durch Einsatz bewährter Antriebslösungen – hat SEW-Eurodrive professionell und zuverlässig für den Autobauer umgesetzt.

Der Frequenzumrichter Movidrive modular speist und überwacht Motoren an der Fördertechnik bzw. an 3-Achs-Portalen in der Batteriemodulmontage. Energiesparfunktionen für Teillast- und Standbybetrieb sorgen für effizienten Betrieb und geringen Energiebedarf. (Bild:  SEW Eurodrive)
Der Frequenzumrichter Movidrive modular speist und überwacht Motoren an der Fördertechnik bzw. an 3-Achs-Portalen in der Batteriemodulmontage. Energiesparfunktionen für Teillast- und Standbybetrieb sorgen für effizienten Betrieb und geringen Energiebedarf.
(Bild: SEW Eurodrive)

Aktuell bereitet sich das Werk Leipzig mit Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen auf die Produktion zukünftiger Modelle vor – mit Blick auf die nächsten 20 Jahre Werksgeschichte.  (se)

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