Brose Einsatz von recycelten Komponenten bei Pedelec-Antrieben

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Ist ein E-Antrieb defekt, müssten längst nicht all seine Bauteile entsorgt werden. Brose nutzt deshalb einige alte Teile für den Bau neuer Motoren. Das spart Ressourcen und CO2.

Brose bietet seine E-Bike-Antriebssysteme nun auch in Kombination mit „Remanufactured“-Motoren an.(Bild:  www.pd-f.de/Kay Tkatzik)
Brose bietet seine E-Bike-Antriebssysteme nun auch in Kombination mit „Remanufactured“-Motoren an.
(Bild: www.pd-f.de/Kay Tkatzik)

Bei der Produktion seiner E-Bike-Antriebe will Brose in Zukunft verstärkt gebrauchte Bauteile ausgemusterter Motoren verwenden. Pro neuen Antrieb spart das Unternehmen mit dem sogenannten Remanufacturing-Programm nach eigenen Angaben mindestens 21 Kilogramm CO2 ein.

Über ein Rücknahmesystem durch den Fahrradhandel lassen sich alte Motoren in dieses Kreislaufsystem zurückführen. Wer ein gebrauchtes und defektes Pedelec mit Brose-Antrieb nicht mehr will, kann dieses statt über den Wertstoffhof über den Fachhandel entsorgen, damit es in das Programm gelangt.

Komponenten werden einem Test unterzogen

Fürs Recycling kommen Elektronikbauteile, Signalgeberscheibe, Drehmomentsensor und Steckerbuchsen infrage. Nach mehreren Prüfungsstufen werden diese gereinigt und auf verschiedene Parameter getestet.

Die für einen zweiten Zyklus als würdig befundenen beziehungsweise wiederhergestellten Teile werden mit neuen Bauteilen zu einem neuen Motor komplementiert, der mit dem Label „Remanufactured“ in den Verkauf geht. Das Verfahren wird derzeit für alle Magnesium- sowie Aluminium-Antriebsvarianten angewendet.

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