Alternative Antriebe Einführung des BMW iX5 Hydrogen geht mit Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur einher

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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BMW bringt mit dem X5 ein Fahrzeug mit fünf verschiedenen Antriebstechnologien auf den Markt. Der Nutzer kann sich in Zukunft zwischen batterieelektrisch, Plug-in-Hybrid, Benzin, Diesel sowie Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie entscheiden. Darüber hinaus engagiert sich der Autobauer in der Initiative Hydrogen Mobility at Scale zum Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur.

Nach der weltweiten Erprobung der Pilotflotte wird der neue iX5 Hydrogen 2028 als erstes wasserstoffbetriebenes Serienmodell auf den Markt gebracht. (Bild:  BMW)
Nach der weltweiten Erprobung der Pilotflotte wird der neue iX5 Hydrogen 2028 als erstes wasserstoffbetriebenes Serienmodell auf den Markt gebracht.
(Bild: BMW)

Ab 2028 ergänzen zwei neue Antriebsstränge – nämlich batterieelektrisch und Wasserstoff mit Brennstoffzelle das Fahrzeugportfolio von BMW. Nach der weltweiten Erprobung der Pilotflotte wird der neue iX5 Hydrogen als erstes wasserstoffbetriebenes Serienmodell auf den Markt gebracht. Die Antriebstechnologie basiert auf der dritten Generation des Brennstoffzellensystems, dass der Autobauer in Zusammenarbeit mit Toyota entwickelt. Diese Weiterentwicklung ermöglicht eine kompaktere Bauweise sowie ein leistungsfähigeres und effizienteres System und erhöht die Reichweite und Leistung bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch. Eigene Kompetenzzentren in München und im Werk Steyr bauen dafür bereits erste Prototypen auf. Darüber hinaus liefert das Werk Landshut weitere Komponenten für das Antriebssystem.

Wasserstoff -Ökosystem etablieren

Neben den entsprechenden Fahrzeugen spielt der Aufbau der entsprechenden Infrastruktur eine wichtige Rolle. Damit beschäftigt sich die Initiative Hydrogen Mobility at Scale (HyMoS). HyMoS wurde gegründet, um als Kooperationsprojekt mehrerer Industriepartner und Institutionen die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Wasserstoff-Mobilitäts-Ökosystemen zu erhöhen, indem die Nachfrage aller Fahrzeugtypen gebündelt wird, einschließlich Lkw, Busse und Pkw. Dadurch soll eine optimale Verteilung und Nutzung von Wasserstoff-Tankstellen erreicht werden. Die Initiative unterstützt bestehende Wasserstoff-Ökosystem-Projekte dabei, sich bestmöglich zu entwickeln, die Nachfrage effizient zu bündeln und den Einsatz von Wasserstoff-Tankstellen zu optimieren. Eine Pilotphase begann mit der Unterstützung bestehender Ökosysteme in Deutschland und Frankreich, um Erfahrungen für den Einsatz in weiteren Metropolregionen zu sammeln und eine spätere potenzielle Ausweitung auf weitere Länder zu ermöglichen. (xx)

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