Elektromobilität Donut Lab und Watt Electric Vehicles entwickeln Elektrofahrzeugplattform mit Radnabenmotor

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Donut Lab und Watt Electric Vehicle Company sind eine Kooperation eingegangen, wie beide Unternehmen bekanntgaben. Ziel ist es Elektrofahrzeuge leichter zu designen. Dazu kombinieren die Partner die Batterieplattform Module-to-Chassis von Watt mit den Radnabenmotoren von Donut Lab.

Partnerschaft: Donut Lab und Watt Watt Electric Vehicle Company arbeiten an leichten EV-Plattformen.(Bild:  Donut Lab)
Partnerschaft: Donut Lab und Watt Watt Electric Vehicle Company arbeiten an leichten EV-Plattformen.
(Bild: Donut Lab)

Zentrales Element der Zusammenarbeit ist Watts leichte Aluminium-Plattform Paces, kurz für Passenger And Commercial EV Skateboard. Diese wird nun die Radnabenmotor-Technologie von Donut Lab mit zwei Direktantriebsmotoren an der Hinterachse integrieren, wobei eine Allradvariante im Jahr 2026 hinzukommen soll. Als Ergebnis versprechen die Partner eine „leichte Elektrofahrzeugplattform, deren Leistungsfähigkeit und Flexibilität die Entwicklung vielfältiger Fahrzeugkonfigurationen ermöglicht, von Strandbuggys über Hochleistungssportwagen bis hin zu Nutzfahrzeugen für den Lieferverkehr“.

Direktantriebsarchitektur

Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Möglichkeit, jeden Donut-Lab-Radnabenmotor unabhängig mit einer Genauigkeit von Millisekunden zu steuern. Dadurch ergibt sich eine optimale Drehmomentverteilung bei Kurvenfahrten auf Asphalt oder bei der Suche nach Grip im Gelände.

Der vollständige Verzicht auf herkömmliche Antriebsstränge ermöglicht bei der Direktantriebsarchitektur eine Gewichtsreduzierung, schafft Platz im Fahrzeug und vermindert die Komplexität, bei gleichzeitiger deutlicher Verbesserung der Energieübertragungseffizienz. Durch die Echtzeit-Steuerungsfunktionen des Systems wird für eine hohe Genauigkeit, Stabilität und Antriebskontrolle gesorgt. Dank der Software-definierten Fahrdynamik behält der Automobilhersteller die vollständige Kontrolle über das gewünschte Fahrerlebnis beim Endprodukt.

Dank ihrer modularen Bauweise eignet sich die Skateboard-Plattform der Unternehmen für eine Vielzahl von Fahrzeugtypen und Anwendungen unterschiedlicher Segmente. Durch die vereinfachte Architektur wird zudem die Komplexität der Fertigung reduziert, der Wartungsaufwand über die gesamte Lebensdauer minimiert sowie die Gesamtkosten im Vergleich zu herkömmlichen Elektroantrieben gesenkt, was leistungsstarke Elektrofahrzeuge für kleinere Hersteller und Nischenmärkte zugänglicher macht. (se)

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