Luftfahrt DLR eröffnet neues Gebäude des Instituts für Software-Methoden zur Produkt-Virtualisierung

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

Die Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle für die Transformation zu einer klimafreundlichen Luftfahrt. Das Institut für Software-Methoden zur Produkt-Virtualisierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelt für das Leitkonzept „Virtuelles Produkt“ Software, Frameworks und Plattformen. Nach dem Spatenstich im November 2021 konnte man nun auf dem Campus der Technischen Universität Dresden ein neues Gebäude einweihen.

Symbolische Schlüsselübergabe: Dr. Ali Al-Lami, Mitglied DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt, Prof. Sabine Roller, Direktorin DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des DLR-Vorstands, Martin Dulig, Staatsminister Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Christine Behrens, Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, sowie Jan Pratzka, Bürgermeister Stadt Dresden (vlnr.)(Bild:  Christiane Schleifenbaum)
Symbolische Schlüsselübergabe: Dr. Ali Al-Lami, Mitglied DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt, Prof. Sabine Roller, Direktorin DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des DLR-Vorstands, Martin Dulig, Staatsminister Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Christine Behrens, Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, sowie Jan Pratzka, Bürgermeister Stadt Dresden (vlnr.)
(Bild: Christiane Schleifenbaum)

Das 2017 gegründete Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) widmet sich der Virtualisierung im Bereich Flugzeugbau. Um neue klimaverträgliche Flugzeugkonzepte umzusetzen, sind normalerweise teure Entwicklungsarbeiten und zeitintensive Tests notwendig. Doch mit einem virtuellen Flugzeug, das sich genauso verhält wie sein reales Pendant, werden diese Prozesse schneller, günstiger und sicherer ablaufen. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich das Institut für Software-Methoden zur Produkt-Virtualisiertung (SP) in Dresden mit der Luftfahrt, klimaverträglichem Fliegen, dem digitaler Zwilling, der gerade im Bereich Luftfahrt immer mehr an Bedeutung gewinnt, Technologietransfer und der Digitalisierung.

Platz für 90 Mitarbeiter

Das Baugelände, dessen Eigentümer der Freistaat Sachsen ist, hat leichte Hanglage und steigt nach Süden hin an. Das Gebäude selbst umfasst – je nach Lage am Hang – vier beziehungsweise fünf oberirdische Geschosse und liegt als ost-/west-ausgerichteter Riegel am Grünzug in zweiter Reihe an der Nöthnitzer Straße. Mit einer Nutzfläche von 1.568 m2 bietet das Gebäude rund 90 Mitarbeitenden Büros, Besprechungsräume und IT-Labore.

"Vom digitalen Entwurf zur simulierten Außerdienststellung"

In einem symbolischen Akt überreichte Martin Dulig, Staatsminister des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, dem DLR den Schlüssel für das neue Institutsgebäude und betonte: „Die heutige Einweihung des DLR-Instituts für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Sachsen die Zukunft aktiv mitgestalten. Wie schon die jüngsten Ansiedlungserfolge in der Halbleiterindustrie oder das Deutsche Zentrum für Astrophysik stellt nun auch der Neubau des DLR-SP unter Beweis, dass Sachsen genau der richtige Ort für Innovation und Hightech ist. Das DLR-SP ist ein bedeutender Akteur an der Schnittstelle zwischen Informatik und Luftfahrt. Dulig ist sich sicher: „In direkter Nachbarschaft zur Informatik-Fakultät der Exzellenzuni Dresden wird das Institut zum weiteren Wachstum der florierenden Softwarelandschaft in Sachsen beitragen. Die hiesige Exzellenzkombination aus Hardware, Software, Datenverarbeitungs- und -übertragungstechnologien sowie Leichtbau ist einzigartig in Europa und bietet beste Voraussetzungen für weitere Innovationen made in Saxony.“

„Die Digitalisierung ist ein wichtiges Werkzeug, um die Transformation zur klimaverträglichen Luftfahrt deutlich zu beschleunigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DLR stellen sich mit ihrer Arbeit den Herausforderungen, die die Prozesskette vom ersten digitalen Entwurf bis zur simulierten Außerdienststellung bereithält“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des DLR-Vorstands. „Daher freue ich mich, dass wir für diese Anforderungen den Mitabreitenden eine geeignete Forschungsinfrastruktur bereitstellen können und danke allen Beteiligten, die dieses Vorhaben ermöglicht haben. […]

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